Augen auf beim Optiker

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  • Augen auf beim Optiker

    Beim Pflegen seiner Kontaktlinsen kann man viel Geld sparen. Identische Kontaktlinsenmittel werden zum Teil in unterschiedlichen Verpackungen verkauft, die Preisunterschiede sind gross. Ein Vergleich lohnt sich.

    Viele Optikgeschäfte haben sich zusammengeschlossen und bieten eigene Linsenmittel, sogenannte «Privat Labels» an. Diese unterscheiden sich in Namen und Verpackung von den Originalprodukten, sind aber sonst teilweise identisch. Da aber die Optikgeschäfte in grossen Mengen direkt bei der Pharmaindustrie einkaufen, bekommen sie Rabatte und können ihre «Privat Labels» damit günstiger anbieten.

    Simon Thiriet

  • Zürich-Brüssel: Viel zu teuer!

    Der eidgenössische Preisüberwacher Stefan Meierhans beanstandet die Flugticketpreise der Fluggesellschaft Swiss nach Brüssel. Er vermutet einen Missbrauch der Monopolstellung von Swiss. Die Fluggesellschaft weist die Vorwürfe von sich und verweist auf den freien Markt.

    Preisüberwacher Stefan Meierhans:«Wir haben die Flugticketpreise der Swiss für die Strecken Zürich-Brüssel und Basel-Brüssel während zweier Monate genauer beobachtet und stellen fest: Die Tickets sind durchschnittlich doppelt so teuer, wie solche auf vergleichbaren Strecken in Europa.» Der eidgenössische Preisüberwacher ist mit diesen Daten nun bei der EU-Kommission vorstellig geworden. Sie ist für die Preisregulierung im Flugbusiness zuständig.

  • Visa-Plicht für USA-Reisen? Eher unwahrscheinlich!

    Anfang März hat der Bundesrat beschlossen, mit den USA über einen Datenaustausch von DNA-Profilen und Fingerabdrücken zu verhandeln. Der Druck kommt aus den USA. Die Forderung: Bis Ende Juni eine Lösung finden, sonst wird die Visa-Pflicht für USA-Reisende eingeführt.

    Dass bei Scheitern der Verhandlungen ein Visum ab 1. Juli nötig wäre, ist aber unwahrscheinlich.

    Neuste Zahlen des Amerikanischen Touristikstatisktikbüros belegen: Im Jahr 2011 sind über 470'000 Schweizerinnen und Schweizer in die USA gereist. Reisebranchen-Experten in der Schweiz streichen heraus, dass es selbst für die Amerikanische Botschaft nicht möglich wäre, ab 1. Juli die allfälligen Visa-Gesuche in der heutigen Art zu bearbeiten. «Ein Visum auf Vorrat zu besorgen - auch wenn man im Herbst in die USA reist - scheint mir nicht sinnvoll», sagt Valentin Handschin, Mediensprecher von Hotelplan Schweiz.

    Magnus Renggli

  • Kündigung trotz Krankheit?

    «Espresso»-Hörer Beat Pfister aus Ernetschwil (SG) hat von seiner Firma die Kündigung erhalten. Dies, obwohl er wegen Rückenproblemen seit November krankgeschrieben ist. Laut Rechtsexpertin Doris Slongo gilt die Kündigung trotzdem.

    Die Firma hat sich an die gesetzlich vorgeschriebenen Fristen gehalten.

    Beat Pfister hat seit Ende 2007 bei der Firma gearbeitet. Im 5. Anstellungsjahr gilt in der Schweiz bei Arbeitsunfähigkeit eine Frist von 90 Tagen, in denen einem Angestellten nicht gekündigt werden darf. Ende Februar, als die Kündigung ausgesprochen wurde, waren diese 90 Tage abgelaufen.

    Matthias Schmid