Badeferien: Schweizer bezahlen noch immer zu viel

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  • Badeferien: Schweizer bezahlen noch immer zu viel

    Anfang Jahr warben Schweizer Reiseveranstalter damit, dass es sich nun lohne aufgrund des tiefen Euro, Badeferien in der Schweiz zu buchen. Eine Stichprobe vom Espresso zeigt aber, die Deutschen Reiseveranstalter sind immer noch günster - der Preisunterschied ist jedoch kleiner geworden.

    Tui Suisse versprach Anfang Januar vollmundig, «in der Schweiz buchen ist günstiger». Ferienreisen würden in der Schweiz bis zu 30 Prozent weniger kosten als in Deutschland. «Espresso» machte die Probe auf Expempel und suchte die damals aufgeführten billigen Angebote bei Tui Suisse. Resultat: Keines der damals günstigen Angebote ist noch zu diesem Preis erhältlich. Alle sind zum Teil massiv teurer, die Ersparnis ist massiv geschrumpft.

    Nicole Roos

  • Drohnen: Überwachung aus der Luft

    Beim Wort «Drohne» denken die meisten wohl an Kriegseinsätze. Oder an Science-Fiction. Aber als kleine, ungefährliche Variante erfreuen sich Drohnen im Hobby- und Spielzeugbereich wachsender Beliebtheit. Sie sorgen allerdings auch für rechtliche Probleme und Datenschutzbedenken.

    Drohnen für den Privatgebrauch können bis zu zwei Kilogramm Gewicht tragen und damit 15-45 Minuten in der Luft bleiben. Je grösser die Nutzlast, desto mehr müssen die vier, sech oder acht Rotoren und damit die Akkus leisten. Solche Drohnen kosten zwischen einigen hundert und einigen tausend Franken.

    Grosser Vorteil solcher Drohnen gegenüber herkömmlichen Modellflugzeugen und -helikoptern: Sie lassen sich sehr einfach fliegen. Dank mehreren Rotoren (ein sogenannter «Quadrocopter» zum Beispiel hat deren vier) schweben sie sicher durch die Luft. Dank eingebautem Chip steuert die Drohne ihre einzelnen Rotoren gleich selbst und sorgt so für Stabilität.

    Jürg Tschirren