Bankomat: Gebührentransparenz fehlt immer noch

Wer am Geldautomaten einer fremden Bank Geld abhebt, muss je nach Geldinstitut eine Gebühr bezahlen. Wie hoch diese ist, erfährt man erst in der Abrechnung Ende Monat. In Deutschland wird diese Gebühr ab 2011 bei jedem Bezug angezeigt. In der Schweiz ist keine Änderung in Sicht.

 

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Beiträge

  • Gebührentransparenz am Bankomat fehlt immer noch

    Wer an einem Geldautomaten einer fremden Bank Geld abhebt bezahlt dafür häufig eine Gebühr irgendwo zwischen null und zwei Franken. Wie hoch diese Gebühr tatsächlich ist, erfährt man nicht am Automaten, sondern erst in der Abrechnung Ende Monat.

    Oder aber man informiert sich vor dem Bezug im Internet oder in seinen Bankunterlagen.

    In Deutschland müssen Bankautomaten ab Januar 2011 bei jedem Bezug anzeigen, wie viele Gebühren fällig sind. Auch wenn es technisch möglich wäre, ist in der Schweiz auf absehbare Zeit kaum damit zu rechnen.

    Den Banken wäre es zu aufwändig, den Konsumenten brennt das Thema zu wenig unter den Nägeln und der Staat sieht keinen Handlungsbedarf, dem zuständigen Staatssekretariat für Wirtschaft sind juristisch sogar die Hände gebunden.

    Rafael Zeier

  • Digital-TV: Zu kompliziert?

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    Set-Top-Box oder nicht?

    Für digitales Fernsehen mussten die Kunden der beiden grössten Anbieter, Swisscom und Cablecom, bisher eine «Set-Top-Box» dazumieten. Bei der Swisscom ist das weiterhin so, bei der Cablecom ist es jetzt aber möglich, Digital-TV auch ohne Set-Top-Box zu empfangen. Stattdessen benötigt man dann aber eine «DigiCard» und ein Fernsehgerät, das diese Karte unterstützt. Die Anschaffung einer «Set-Top-Box» kann aber ebenfalls sinnvoll sein, um Sendungen aufzunehmen - falls man noch kein Gerät besitzt, das dies schon kann.

    Guido Berger