Behörde stoppt illegalen Tamiflu-Handel

Auf Grund von «Espresso»-Recherchen hat das Schweizerische Heilmittelinstitut erstmals eine Online-Apotheke mit Sitz in der Schweiz geschlossen. Auf der Seite wurden verschiedene rezeptpflichtige Medikamente angeboten.

 

«Das wär doch öppis für d Schwiiz»

Zwei Monate lang hat «Espresso» Konsumideen aus aller Welt gesammelt und unter die Lupe genommen. Eine Bilanz zum Abschluss der Serie «Das wär doch öppis für d Schwiiz».

Beiträge

  • Behörde stoppt illegale Online-Apotheke

    In den letzten Monaten hat das Schweizerische Heilmittelinstitut wiederholt vor dem Kauf von Tamiflu und anderen rezeptpflichtigen Medikamenten im Internet gewarnt. Auf Grund «Espresso»-Recherchen konnte die Behörde nun erstmals eine solche Online-Apotheke mit Sitz in der Schweiz schliessen.

    Befindet sich der Sitz einer Online-Apotheke im Ausland, sind Swissmedic die Hände gebunden. Sie können nur gegen den Medikamenten-Handel im Internet vorgehen, wenn der Betreiber der Seite in der Schweiz sitzt.

    Im aktuellen Fall wurden auf der Seite verschiedene rezeptpflichtige Medikamente angeboten, darunter das Grippemittel Tamiflu. Verschärfend kommt hinzu, dass ein Präparat in der Schweiz nicht zugelassen ist.

    Edith Gillmann

  • «Das wär doch öppis für d Schwiiz»

    Welche guten Ideen aus dem Ausland müsste die Schweiz übernehmen? In einer achtteiligen Serie hat «Espresso» Hörer-Vorschläge gemeinsam mit den zuständigen Stellen in der Schweiz geprüft. Fazit: Einzelne Angebote sind auch in der Schweiz im Kommen, andere haben keine Chance.

    Positiv sieht es aus für drei Ideen, die Hörerinnen und Hörer in erster Linie in Australien entdeckt haben: Elektrogrills in Parkanlagen, Wasserkocher in Hotelzimmern und Bargeldbezug an der Ladenkasse.

    Tobias Fischer