Betrugsmail mit Absender «Polizei»

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  • Betrugsmail mit Absender «Polizei»

    Die neuste Serie von Betrugs-mails ist mit dem Absender «Kriminalpolizei Schweiz» versehen. Die Empfänger sollen eine Busse bezahlen, weil sie illegal Musik heruntergeladen hätten. Alles Mumpitz, heisst es beim Bundesamt für Polizei.

    Die «Espresso-Hörerin» Monika Müller aus dem Kanton Bern hat ein solches Mail bekommen und es weitergeleitet an die «Espresso»-Redaktion. Bei der Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internet-Kriminalität (KOBIK) ist man deshalb auf den neusten Betrugsversuch aufmerksam geworden.

    Illegale Kino-Seite spielt wahrscheinlich eine Rolle

    In den Mails der fiktiven «Kriminalpolizei Schweiz» wird verlangt, dass der Empfänger innert 24 Stunden eine Busse von 500 Franken bezahlt. Beim echten Bundesamt für Polizei (fedpol) dann die Warnung: «Ja nicht bezahlen! Mit uns hat das nichts zu tun!» Von wo die Mails kommen, ist nicht klar. Unsicher ist auch, woher die Internet-Kriminellen die Adressen haben. Laut KOBIK waren einige der Adressaten in der Vergangenheit einmal auf der Internet-Seite kino.to. Eine illegale Seite, die es unterdessen nicht mehr gibt. KOBIK-Fachmann Tobias Bolliger dazu: «Vielleicht haben einige Leute sogar etwas heruntergeladen von dieser Seite und fühlen sich deshalb schuldig.» Man müsse sich aber keine Sorgen machen, so Bolliger weiter. Die Bundespolizei gehe nicht auf diese Art gegen Internet-Piraterie vor.

    Muriel Jeisy

  • Trick 77: Zu enge Schuhe ausweiten

    Wenn der Schuh drückt, gehört er in den Backofen: Die zu engen Schuhe für 15 bis 20 Minuten bei 50 Grad (nicht höher!) aufwärmen. Den Ofen zuerst vorheizen, dann ausschalten und die Schuhe bei Restwärme in den Ofen stellen.

    Danach mit dünnen Socken in die noch warmen Schuhe schlüpfen und umhergehen. Dieser Trick wird auch von Spezial-Ausrüstern für Eiskunstläuferinnen angewendet. Schuhmacher weisen darauf hin, dass zu viel Wärme dem Leder schaden kann.

    Drückt nur eine einzelne Stelle, kann man diese mit einem in sehr heisses Wasser getunkten Lappen befeuchten. Dann ebenfalls mit dünnen Socken in die Schuhe steigen und umherspazieren.

    Oliver Fueter

  • Dubiose Doktor-Titel

    Es gibt im Internet tatsächlich Angebote, die versprechen einem die Doktor- oder gar Professorenwürde innerhalb von Minuten.

    Man kann sich zum Beispiel einen Ehrendoktor-Titel einer amerikanischen Universität kaufen und dürfe diesen dann offiziell verwenden, wie die Betreiber der Seite anpreisen.

    Diese Schein-Titel sind für Experten jedoch bereits auf den ersten Blick erkennbar. «Espresso» zeigt in seiner Glosse die Probleme, welche solch ein Titel mit sich bringt. Einen akademischen Doktortitel zu erlangen, ist Schwerstarbeit: seitenlange Dissertationen schreiben, sich semesterlang durch Hörsäle quälen und unter grossem Druck auf die diversen Prüfungen lernen. Es gehe auch anders, heisst es im Internet: ein Mausklick genüge.

    Simon Thiriet