Bio-Milch: Engpass droht

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  • Bio-Milch: Engpass droht

    Rund 2000 Bio-Bauern in der Schweiz produzieren Bio-Milch. 210'000 Tonnen sind es, fünf Prozent am Gesamt-Milchmarkt. Aktuell reicht dies nicht mehr, um das Bedürfnis der Konsumentinnen und Konsumenten zu stillen.

    «Geht der Trend so weiter, wird es eng» heisst es bei Emmi auf Anfrage. Ein Import von Bio-Milch aus dem Ausland sei wohl diskutiert worden, aufgrund hoher Zölle würde man vorerst aber auf diese Massnahme verzichten. Auch bei der Bär AG stellt man den Bio-Milch-Engpass fest. Betriebsleiter Melchior Rychen sagt, die Knappheit habe sich schon Ende letzes Jahr abgezeichnet. Deshalb habe man einen Vertrag auf das ganze Jahr mit den Produzenten abgeschlossen und so seine Bio-Milch gesichert.

    Magnus Renggli

  • Wenn die Möbel stinken

    Die Eltern von «Espresso»-Hörerin Anita Müller haben vor gut einem halben Jahr in einem Möbelhaus mehrere Schränke gekauft. Diese strömen einen unangenehmen Geruch aus. Als sie die Schränke zurückgeben wollten, bot ihnen das Möbelhaus stattdessen einen Preisnachlass an.

    Die Eltern von Frau Müller müssen dies laut Rechtsexpertin Doris Slongo nicht akzeptieren.

    Da der unangenehme Geruch offensichtlich nicht nachlässt, handelt es sich dabei um einen Mangel. Die Eltern von Frau Müller haben richtig reagiert, indem Sie diesen Mangel möglichst früh beim Verkäufer gemeldet haben. Jetzt können sie vom Geschäft verlangen, dass es die Möbel zurück nimmt und ihnen das Geld zurück erstattet.

  • Konsumnachrichten

    Marroni-Knappheit: «Solches noch nie erlebt» / Ernterekorde bei Erdbeeren und Heidelbeeren / Ab Fahrplanwechsel kein übertragbares GA mehr

    Der warme September hat den italienischen Marroni zugesetzt. Es herrscht eine Knappheit, wie sie Produzenten «noch nie erlebt» haben.

    Der Schweizer Obstverband meldet neue Ernterekorde: 2011 wurden 6419 Tonnen Erdbeeren und 342 Tonnen Heidelbeeren geerntet.

    Das übertragbare Generalabonnement wird im Dezember 2011 aus dem Verkehr gezogen. Die Nachfrage geht laufend zurück. Ausserem wurden Firmen-GA offenbar an Wochenenden unter der Hand weitervermietet.