Briefkastenbeschriftungen: Wer muss bezahlen?

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  • Briefkastenbeschriftungen: Wer muss bezahlen?

    Briefkästen und Haustürklingeln sollten mit dem Namen der Bewohner angeschrieben sein. Dafür gibt es hübsche, professionell gemachte Schilder.

    Nur wer bezahlt eine solche Beschriftung, der Mieter oder der Vermieter? Die Verbände sind sich nicht einig, ausser darin, dass sich ein Streit im Einzelfall nicht lohnt.

    «Espresso»-Hörer Roman Gatschet aus Basel wohnt seit 30 Jahren in der gleichen Wohnung. Der Vermieter wollte nun den Briefkasten neu beschriften lassen, auf Kosten von Herrn Gatschet. Dieser weigerte sich jedoch, das professionell hergestellte neue Schild zu bezahlen.

    Ob ein Mieter für solche Namensschilder aufkommen muss, ist im Mietrecht nicht geregelt. Nur wenn die Beschriftung explizit im Mietvertrag erwähnt ist, ist der Fall klar: Dann gilt, was dort abgemacht wurde. Eine solche vertragliche Regelung ist allerdings selten und auch im Fall von Herrn Gatschet steht nichts davon im Mietvertrag.

    Matthias Schmid

  • Wenn es im Auto stinkt

    Geruch im Auto-Innenraum dauerhaft beseitigen ist schwierig. «Espresso»-Hörer haben mit Essig und Kaffeepulver gute Resultate erreicht. 1 bis 2 Tage eine Schale mit Essig oder 2 bis 3 Tage einen Teller mit Kaffeepulver ins Auto stellen. Danach das Auto gut durchlüften.

    Steht das Auto in der privaten Garage, empfehlen Hörer, die Fenster offen zu lassen, damit die Luft zirkulieren kann.

    Beim Occasions-Kauf lohnt sich der Geruchstest: Ein paar Minuten im Auto veweilen, bei geschlossenen Türen und Fenstern.

    Riecht die Klimaanlage schlecht, sollte der Luftfilter vom Fachmann ersetzt werden. Um der Geruchsbildung vorzubeugen, ein paar Minuten vor dem Fahrziel die Klimaanlage ausschalten und nur die Lüftung laufen lassen. So wird die Restfeuchtigkeit entzogen.

    Krispin Zimmermann