Briefmarken mit Verfalldatum

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  • Briefmarken mit Verfalldatum

    Kunden der Schweizer Post können Briefmarken am Computer selber gestalten und ausdrucken. Allerdings sind diese «WebStamps» für Briefe nur 12 Monate lang gültig, für Pakete sogar nur 3 Monate. Herkömmliche Briefmarken dagegen sind unbegrenzt gültig.

    Die Post sagt: «WebStamps» seien eben kein neutraler Frankierwert.

    «Die Marken aus dem lnternet sind an ein konkretes Produkt gebunden», erklärt Post-Sprecher Mariano Masserini im Konsummagazin «Espresso». Man kauft sie beispielsweise für einen A-Post-Brief oder ein bestimmtes Paket. Die Post will, dass die Kunden keine grossen Vorräte an Internet-Briefmarken anhäufen. Bei Preisänderungen entstehe sonst Mehraufwand am Schalter für Nachfrankierungen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Briefmarken darf auf einen Brief mit «WebStamp» nämlich nicht einfach eine zusätzliche Briefmarke geklebt werden.

    Oliver Fueter

  • Facebook stellt auf die «Chronik» um

    Ende März stellt Facebook alle Profile auf die neu gestaltete «Chronik» um. Die «Chronik» (englisch «Timeline») ist eine neue Darstellung des persönlichen Profils. Es werden die gleichen Angaben angezeigt wie bisher, also nichts neues veröffentlicht.

    Aber anders angezeigt: In der Form einer Chronik mit Jahreszahlen. Die Idee dahinter: Die Facebook-«Chronik» als Abbild der persönlichen Geschichte.

    Die «Chronik» sieht nicht nur besser aus, sie gibt auch mehr Kontrolle, was auf dem Facebook-Profil angezeigt wird und was nicht. Mit dem neuen Profil lässt sich also die digitale Identität aufpolieren.

    Guido Berger

  • Mit Eierschalen oder Plastikfolie gegen Schnecken

    Schnecken sind für den Hobby-Gärtner eine grosse Plage. Um der Schneckenplage Herr zu werden, wenden die «Espresso»-Hörer verschiedene Tricks an.

    Sie locken die Schnecken zum Beispiel mit Bierfallen an. Das sind in die Erde versenkte Becher mit Bier drin. In feucht-nassen Nächten machen sie alle 2 bis 3 Stunden Kontrollgänge um die Fallen und sammeln dann die Schnecken in der Umgebung der Bierfalle ein. Auf diese Weise könne man den Schneckenbestand in grösserem Umkreis erheblich reduzieren. Schnecken-Experten warnen allerdings vor Bierfallen, da andere Tiere hineinfallen könnten.

    Eine «Espresso»-Hörerin sammelt das Winterhalbjahr über die Schalen von gekochten Bioeiern und verteilt diese im Frühling auf den Beeten. Damit bleibe ihr Garten schneckenfrei. Diese Methode kann gut funktionieren, es gebe aber auch Schnecken, welche über die Eierschalen kriechen, sagt der Biologe Sebastian Meier vom Amt für Umweltschutz der Stadt Luzern.

    Nicole Roos