Cassis-de-Dijon: Wenig Preisersparnis aber grössere Auswahl

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  • Cassis-de-Dijon: Wenig Preisersparnis aber grössere Auswahl

    Das Cassis-de-Dijon Prinzip steht für die gegenseitige Anerkennung von Produkten innerhalb Europa. Seit Juli 2010 kommen in der Schweiz neu Lebensmittel ins Regal, die nicht den Schweizer Qualitäts-Normen entsprechen.

    Versprochen wurde den Konsumenten von Bund und Politik dadurch ein Sparpotenzial in Milliardenhöhe.

    Im ersten halben Jahr hat sich bezüglich Einsparungen noch wenig getan. Detailhändler wie Migros, Denner oder Aldi führen erst je ein Cassis-de-Dijon Produkt im Sortiment, andere Anbieter wie Coop oder Manor sind noch gar nicht auf den Zug aufgesprungen. Wieviele Cassis-de-Dijon Produkte im Nicht-Lebensmittelbereich in die Schweiz gelangten, ist nicht bekannt.

    Yvonne Hafner

  • 20 Jahre «Espresso»-Meilensteine: Cumulus-Karte

    Sie sind heute nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken: Punkte-Sammelkarten wie Cumulus von Migros oder die Super-Card von Coop. Im November 1997 startete Cumulus als erste grosse elektronische Punktesammelkarte der Schweiz.

    Der Konkurrent Coop zog zweieinhalb Jahre später mit der Super-Card nach. Coop verspätete sich, weil erst im Mai 2000 in den Läden die elektronische Kassen flächendeckend installiert waren. Diese braucht es für die Erfassung der Daten.

    Heute hat Coop mit rund 2,8 Millionen Haushalten rund 300'000 Kartenkunden mehr als Migros. Knapp drei von vier Haushalten benützen die Karten der beiden Grossverteiler. Bedenken von Seiten des Datenschutzes scheinen die Konsumentinnen und Konsumenten offenbar wenig zu kümmern.

    Felix Münger