Coop setzt Kassenzettel ohne Bisphenol ein

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  • Coop setzt Kassenzettel ohne Bisphenol ein

    Herkömmliche Kassenzettel aus Thermopapier enthalten die Substanz Bisphenol A. Diese hormonaktive Substanz kann gesundheitliche Schäden verursachen. Coop setzt nun in einigen Läden ein neues Kassenpapier ein, welches die Substanz nicht enthält: «Pergafast 201» heisst es.

    Bei der Migros hält man weiterhin am bisherigen Thermopapier mit Bisphenol A fest. Schliesslich sei die Substanz Bisphenol A vom Bundesamt für Gesundheit als unbedenklich eingestuft worden, heisst es bei der Migros. Man mache sich aber dennoch Überlegungen, ein neues Papier einzusetzen.

    Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) verweist auf aktuelle Studien, welche Bisphenol A in Kassenzetteln als unbedeutend einstufen. Trotzdem sei es begrüssenswert, ein Papier ohne die hormonaktive Substanz einzusetzen. Ob das neue Papier «Pergafast 201» keine gesundheitsgefährdende Stoffe enthält, kann das BAG nicht beurteilen. Die Herstellerfirma sei dafür verantwortlich, dass die Sicherheit des Produkts gewährleistet sei, heisst es beim BAG.

    Nicole Roos

  • Die teuerste Brezel der Schweiz

    Weil sie während des Autofahrens in eine Salzbrezel biss, muss eine «Espresso»-Hörerin nun mehrere hundert Franken zahlen. Man darf nichts machen, was die Steuerung des Autos gefährdet, so der Kommentar der Polizei.

    «Ich dachte zuerst an einen Witz», erzählt Sandra Dütsch aus Binz (ZH). Erst als der Polizist sie direkt auf die Brezel ansprach, begriff die «Espresso»-Hörerin, weshalb man sie aus dem Verkehr gewinkt hatte. «Dann bezahle ich halt die Busse von hundert Franken», sei daraufhin ihr erster Gedanke gewesen.

    Nun, es kam wesentlich teurer. 100 Franken zahlt nur, wer hinter dem Steuer telefoniert. Da Sandra Dütschs Vergehen gemäss Polizeirapport jedoch wesentlich schwerer einzuordnen ist (im Rapport steht, sie habe die Brezel mit beiden Händen gehalten), wurden gleich zwei Verfahren gegen sie eröffnet. Das eine, bereits abgeschlossen, brachte ihr eine Busse von 250 Franken ein. Und die Chance, dass weitere hohe Verfahrenskosten dazu kommen, ist hoch.

    Simon Thiriet