Der Kampf gegen das Online-Verbrechen

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  • Der Kampf gegen das Online-Verbrechen

    Wer im Internet unterwegs ist, entdeckt immer wieder interessante Homepages und Links. Doch kann es auch passieren, dass man sich plötzlich auf einer illegalen Seite wiederfindet. Oder, dass Betrüger probieren, an die persönlichen Daten zu gelangen.

    In solch einem Fall kann man sich an eine nationale Koordinationsstelle in Bern wenden. Dort kümmern sich Internet-Spezialisten um den Fall.

    «Wir sehen Inhalte, die happig sind», sagt ein Mitarbeiter. Trotzdem sei es ein hochinteressanter Job, man könne Menschen helfen und Verbrechen bekämpfen. 6000 Meldungen gehen pro Jahr bei der Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (KOBIK) ein. Die Palette reicht von Kinderpornografie bis hin zu Betrugsfällen im Internet. «Im Vergleich zum Vorjahr wurde ein Anstieg der Meldungen bei der Kategorie Wirtschaftsdelikte festgestellt», heisst es im aktuellsten Jahresbericht.

    Simon Thiriet

  • Besitzer unauffindbar: Kann ich seine Sachen entsorgen?

    «Espresso»-Hörerin Ruth Munz aus Locarno besitzt ein Haus. Vor 6 Jahren hatte sie für kurze Zeit einen Mieter. Bei seinem Auszug bat dieser Frau Munz, ob sie auf einige seiner Sachen aufpassen könne.

    Auf mehrmalige Aufforderungen, seine Sachen nun abzuholen, hat der ehemalige Mieter nicht reagiert. Nun weiss Frau Munz nicht einmal mehr seine aktuelle Adresse.

    Sie darf die Sachen dennoch nicht entsorgen, dies kann Schadenersatzforderungen nach sich ziehen. Laut Rechtsexpertin Doris Slongo müsste der Besitzer sein Eigentum aktiv aufgeben, erst dann könnte Frau Munz mit den Sachen machen, was sie will. Dass der Besitzer auf ihre Aufforderungen nicht reagiert hat, bedeutet nicht, dass er seine Sachen nicht mehr will.

    Matthias Schmid

  • Positive Erfahrung mit neuartigem Radar

    Auf der Autobahn A9 zwischen Aigle und Bex (VD) und auf der A2 im Arisdorftunnel (BL) sind sogenannte Abschnittsgeschwindigkeitskontrollen durchgeführt worden. Das Bundesamt für Strassen ASTRA hat nach einem Testbetrieb eine positive Bilanz gezogen.

    Weitere Strecken mit dem Kontrollsystem auszustatten ist jedoch vorerst nicht geplant.

    Im Arisdorftunnel wurden mit dem neuen System rund ein Drittel weniger Geschwindigkeitsübertretungen festgestellt wie vorher. Auf der A9 war der Rückgang noch deutlicher. Zudem wirkt sich die neuartige Messmethode positiv auf den Verkehrsfluss aus. Dies, weil die Autofahrer nicht mehr an den Messpunkten abbremsen.

    Magnus Renggli