Der Mensch - die Bürde eines Esels

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  • Der Mensch - die Bürde eines Esels

    In der Schweiz liegt Esel-Trekking im Trend. Grundsätzlich ist es eine gute Sache, wenn Menschen mit den Langohren unterwegs sind. Allerdings wird nicht selten vergessen, dass diese Tiere nicht unbeschränkt beladen werden dürfen.

    Gerade wenn sich Erwachsene auf Esel setzen, überschreitet das oft ein gesundes Mass.

    «Ein Esel mit Stockmass von 1.10 Meter sollte nicht mit über 50 Kilogramm beladen werden», sagt Annamaria Matter von der Organisation «Esel in Not». «Wenn sich übergewichtige Personen auf einen kleinen Esel hocken und sich dabei noch erfreuen, ärgert mich das extrem». Würden alle Esel-Trekking-Anbieter eine Ausbildung durchlaufen müssen, würden sie selber wissen, mit wie viel Gewicht die Tiere beladen werden dürften, meint die Esel-Kennerin. Esel-Trekking darf in der Schweiz jeder anbieten, der Lust dazu hat.

    Matthias Schmid / Magnus Renggli

  • SIM-Lock: Freiheit hat ihren Preis

    Wer im Ausland günstig telefonieren will, tut das am besten mit der SIM-Karte eines lokalen Anbieters. Allerdings: Nicht alle Telefone schlucken so einfach eine fremde SIM-Karte - gerade bei beliebten Geräten wie etwa beim iPhone verhindert das der sogenannte «SIM-Lock».

    Per SIM-Lock stellen die Mobilfunkanbieter sicher, dass ein Handy nur mit ihren eigenen SIM-Karten gebraucht werden kann. Der Grund: Viele Prepaid-Geräte und auch iPhones werden beim Vertragsabschluss vergünstigt abgegeben. Läuft ein Handy nur mit der SIM-Karte eines bestimmten Anbieters, so kann auch nur über dessen Netz telefoniert werden. Mit dem SIM-Lock wollen die Anbieter also ihre Vergünstigungen wieder zurückholen.

    Jürg Tschirren