Die Migros spart bei der Preis-Anschrift

Die Migros schreibt ihre Produkte in Zukunft nur noch am Regal an. Dies, um Kosten zu sparen und schneller auf Preisanpassungen reagieren zu können. In wenigen Tagen startet in einigen Filialen ein Testlauf.

Das Handy, das Recycling-Sorgenkind

Was bei Papier oder Pet gut funktioniert, hapert bei alten Handys. Nur die wenigsten werden rezykliert. Nun ist ein Pfandsystem im Gespräch.

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  • Die Migros spart bei der Preis-Anschrift

    In Zukunft werden die Preise auch bei der Migros nur noch am Regal angeschrieben sein. In einer ersten Testphase werden ab Montag in gut 20 Filialen Preisschilder an den Regalen zu finden sein.

    Die Migros kann mit der Änderung bis zu 40 Millionen Franken pro Jahr sparen. Hauptgrund ist nach eigenen Angaben aber, dass auf diese Art die Preise flexibler angepasst werden können. Dies sei in den letzten Jahren immer wichtiger geworden.

    Die Konkurrenz hat den Schritt schon länger gemacht. Volg sah sich aus Kostengründen bereits Mitte der Neunzigerjahre dazu gezwungen. Coop stellte 2001 um, als vorerst letzter Detailhändler verzichtete Denner ab 2004 auf die Preisanschrift auf den Produkten.

    Matthias Schmid

  • Das Handy, das Recycling-Sorgenkind

    Die Schweizerinnen und Schweizer sind Musterschüler im Recycling. Was bei Papier und Pet funktioniert, ist bei Alt-Handys jedoch noch immer unbefriedigend.

    Nur etwa jedes siebte Handy, das nicht mehr gebraucht wird, findet den Weg zurück in die Sammelstelle. Der grosse Rest lagert in den Schweizer Haushalten irgendwo in Schubladen oder auf dem Estrich.

    Die Branche will die Konsumentinnen und Konsumenten mit mehr Aufklärung zu einer besseren Rückgabe-Disziplin bewegen. Im Gespräch ist zudem ein Pfand-System für Handys, wie es sich etwa beim Glas bewährt hat.

    Felix Münger