Drucker weg vom Arbeitsplatz!

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  • Drucker weg vom Arbeitsplatz!

    Laserdrucker und Fotokopierer geben Feinstaub ab und können bei Personen mit empfindlichen Schleimhäuten zu Beschwerden führen. Eine neue Studie der Universität Freiburg im Breisgau hat zudem nachgewiesen, dass ein Krebsrisiko zumindest nicht ausgeschlossen werden kann.

    Die Suva, die Schweizerische Unfallversicherung empfiehlt, Laserdrucker und Fotokopierer in einen separaten, gut belüfteten Raum zu stellen.

    Ingo Boltshauser vom Kaufmännischen Verband Schweiz sagt: «Auch wir empfehlen: Drucker weg vom Arbeitsplatz! Nicht nur wegen der Gesundheitsrisiken, auch damit sich die Leute mehr bewegen.»Es kommt immer wieder vor, dass sich Angestellte an den Interkantonalen Verband für Arbeitnehmerschutz IVA wenden, wenn sie sich durch Feinstoffemissionen am Arbeitsplatz belästigt fühlen.

    Martina Schnyder / Oliver Fueter

  • Beginnt die Garantie beim Ersatzgerät von neuem?

    «Espresso»-Hörer Ruedi Schär aus Effingen (AG) besitzt ein Auto-Navigationsgerät, dessen zweijährige Garantie endet im Oktober 2012. Als das Gerät nicht mehr richtig funktionierte, brachte es Ruedi Schär in das Geschäft, wo er es gekauft hatte.

    Eine Reparatur brachte nichts, sodass er nun ein neues Gerät erhalten hat. «Endet auch bei diesem Gerät die Garantie diesen Oktober?», fragt Ruedi Schär.

    Nein, gibt Rechtsexpertin Doris Slongo Entwarnung. Auch auf dem neuen Gerät gilt eine Garantiefrist von zwei Jahren. Diese beginnt an dem Datum, an dem Ruedi Schär das neue Gerät erhalten hat.

    Matthias Schmid

  • Mit «Espresso» erfolgreich reklamieren (Brief)

    «Espresso» zeigt, wie Sie mit Ihrer Beschwerde zum Erfolg kommen, sei es schriftlich, telefonisch oder im persönlichen Gespräch. Im zweiten Teil unserer Serie fragen wir bei Experten nach, wie ein erfolgreicher Beschwerdebrief ausschauen sollte.

    «Wenn bereits im ersten Brief ausschliesslich Grossbuchstaben verwendet werden oder wenn der Brief in verschiedenen Farben geschrieben ist, dann wird es schwierig», weiss Beat Dannenberger. Er ist als Ombudsmann der Schweizer Reisebranche täglich mit Beschwerdebriefen konfrontiert und muss zwischen Touristen und Reiseveranstaltern vermitteln. «Bei einer schriftlichen Beschwerde ist es wichtig, dass man sachlich bleibt, dass man auflistet, was nicht geklappt hat, und dass man den Reiseveranstalter um eine Stellungnahme bittet.»

    Simon Thiriet