E-Bike ist nicht immer ein Velo

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  • Die Postkarte, die aus dem Handy kam

    «Francobolli, stamps, timbres». Auch wer keine Fremdsprachen beherrscht, musste früher zumindest das Wort für «Briefmarke» in der Sprache des Ferienlandes kennen. Heute verschickt auch das Smartphone auf Wunsch fixfertige und frankierte Postkarten aus Papier.

    Postkarten mit Feriengrüssen sind eine analoge Bastion. Auch wer sonst wenige digitale Hemmschwellen kennt, fischt sie gerne aus dem Briefkasten. Physische Postkarten aus Papier können heute aber auch auf dem rein digitalen Weg geschrieben und verschickt werden. Die richtige App machts möglich.

    Die Kosten für eine per App verschickte Postkarte sind bei den meisten Anbietern ähnlich. Sie bewegen sich irgendwo zwischen einem und drei Franken. Wichtig: beim Upload der Fotos kommt es zu Datenverkehr auf dem Handynetz, der vor allem im Ausland Kosten verursacht. Je nach Datenmenge und Roaming-Tarif kommen da schnell noch zwei bis drei Franken dazu. In unserem nicht repräsentativen Test kamen von fünf Postkarten drei innert zweier Tage an. Die Qualität der Karten war dabei unterschiedlich, aber überall zufriedenstellend. In der Tendenz hat sich der höhere Preis (z.b. Postcard XXL) auch in der Qualität der Karte niedergeschlagen.

    Reto Widmer

  • E-Bike ist nicht immer ein Velo

    Einer «Espresso»-Hörerin wurde das E-Bike aus der Tiefgarage gestohlen. Als sie den Schadenfall ihrer Versicherung meldete, hiess es, dass ihr E-Bike nicht gegen Diebstahl versichert sei. Begründung: Es sei kein Velo sondern ein Mofa.

    E-Bikes gibt es in zwei verschiedenen Kategorien. Die schwächeren Elektrovelos haben nur eine Leistung von bis zu 0,25 Kilowatt und bieten eine Tretunterstützung von bis zu 25 km/h. Sie gelten als Velos und benötigen - noch bis Ende Jahr - eine Velovignette. Die schnelleren E-Bikes haben eine Leistung von mehr als 0,25 Kilowatt und können so viel höhere Geschwindigkeiten erreichen - ähnlich wie ein Töffli. Für diese E-Bikes braucht es eine gelbe Töfflinummer.

    Nicole Roos

  • Wegen Kinderlärm: Dürfen Nachbarn einschreiten?

    Die Kinder von «Espresso»-Hörer Ivano Romano spielen gerne vor der Garageneinfahrt, die an das Nachbarsgrundstück grenzt. Die Nachbarn fühlen sich durch den Lärm belästigt und schicken die Kinder regelmässig weg. Laut Rechtsexpertin Doris Slongo dürfen sie dies nicht tun.

    Kinderlärm gilt rechtlich nicht als Belästigung. Solange die Kinder auf dem Grundstück der Familie spielen und in normalem Rahmen laut sind, dürfen die Nachbarn ihnen das nicht verbieten. Die Nachbarn könnten ein Eingreifen der Eltern lediglich dann verlangen, wenn das Lärmen der Kinder extrem laut und häufig vorkommt.

    Matthias Schmid

  • Konsumnachrichten

    Leichte Erholung bei den Pensionskassen / Autoverkäufe markant angestiegen / Rückruf von Kinderwagen

    Gut zehn Prozent der Schweizer Pensionskassen weisen eine Unterdeckung auf. Vor Jahresfrist waren es noch zwölf Prozent. Die kantonalen Behörden rechnen jedoch wieder mit einem Anstieg der Fälle mit Unterdeckung.

    Diesen September sind deutlich mehr Neuwagen verkauft worden als in der Vorjahresperiode. Die Zahlen sind laut der Importeursvereinigung «Auto Schweiz» im Vergleich um knapp 19 Prozent angestiegen.

    Weil die Vorderräder blockieren können, ruft der Hersteller «Bugaboo» Kinderwagen des Modells «Bee» zurück. Betroffen sind Kinderwagen, die zwischen Januar und September 2011 hergestellt wurden. Besitzer können sich hier melden.

    Matthias Schmid