Echte «St.Galler Bratwurst IGP» oder normale Bratwurst?

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  • Echte «St.Galler Bratwurst IGP» oder normale Bratwurst?

    Seit April dieses Jahres wird die St.Galler Bratwurst IGP nur noch von 35 geprüften Metzgereibetrieben hergestellt. Die St.Galler Bratwurst gehört seit 2008 zum offiziellen Register «Der Ursprungsbezeichnungen und geografischen Angaben».

    Die Wurst erhielt die Bezeichnung IGP (Indication Géographique Protégée). Aber schmeckt man den Unterschied zwischen der original St.Galler Bratwurst IGP und einer normalen Bratwurst wirklich?

    Die St.Galler Bratwurst IGP wird aus einer Mischung von Schweine- und Kalbfleisch sowie Milch (alles aus der Schweiz oder Liechtenstein) hergestellt. Zusammen mit der St.Galler Kalbsbratwurst und der St.Galler OLMA-Bratwurst, darf sie unter diesen Namen nur noch von ausgewählten Betrieben produziert und mit der Bezeichnung IGP verkauft werden. Alle anderen in der Schweiz hergestellten Bratwurst-Arten dürfen das Wort «St.Galler» in ihrer Bezeichnung nicht mehr verwenden.

    Krispin Zimmermann

  • Streit um Pflanzen: Darf der Nachbar Vorschriften machen?

    «Espresso»-Hörerin Ursula Huggler aus Oberdiessbach im Kanton Bern stellt jeden Sommer entlang der Grenze zum Nachbargrundstück Topfpflanzen auf. Der Nachbar verlangt nun, dass die Pflanzen nicht höher als 1,10 Meter sein dürfen, und dass kein Blatt auf seinem Grundstück wachsen darf.

    Laut Rechtsexpertin Doris Slongo darf er keine derartigen Vorschriften machen.

    Der Abstand und die zulässige Höhe von Pflanzen auf Nachbargrundstücken sind gesetzlich geregelt. Die Regelungen sind jedoch von Kanton zu Kanton unterschiedlich. Das entsprechende Gesetz des Kantons Bern schreibt für die Pflanzen auf dem Grundstück von Frau Huggler eine Maximalhöhe von zwei Metern vor. Zudem muss ein Abstand von 50 Zentimetern ab der Pflanzenmitte zur Grenze eingehalten werden.

    Matthias Schmid