Ein Schnäppchen, das keines ist

Beiträge

  • Ein Schnäppchen, das keines ist

    Wenn etwas zum halben Preis angeboten wird, können viele Leute nicht widerstehen. Internet-Plattformen, die Schnäppchen anbieten, nutzen das aus. Das dürfen sie. Einen Schritt zu weit gegangen sind aber die Betreiber der Internet-Plattform «Groupon». Sie haben mit falschen Preisen gearbeitet.

    Das ist illegal.

    Bei der Internet-Plattform «Groupon» konnte man kürzlich einen Gutschein für ein indisches Menu für zwei Personen kaufen. Für 89 statt 190 Franken. Espresso-Hörerin Elisa Bührer aus Dübendorf hat zugeschlagen und einen Gutschein gekauft. Als sie im Restaurant herausgefunden hat, dass das Menu dort auch nur 99 Franken kosten würde, fühlte sie sich veräppelt und sagt: «Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich den Gutschein wahrscheinlich nicht gekauft.» Und sie hat sich gefragt, ob das legal ist.

    Muriel Jeisy

  • Fette Beute mit Abo-Fallen

    Jedes Jahr ergaunern sich Abzocker in der Schweiz nach Schätzungen der Kriminalprävention einen zweistelligen Millionenbetrag mit Abo-Fallen.

    Diese funktionieren meist nach demselben Prinzip - ob im Internet, per Post oder am Telefon: Man glaubt ein Produkt einmal oder zur Ansicht zu bestellen, stolpert aber über das Kleingedruckte und hat ein Abonnement für 2 Jahre am Hals.

    Um diesen Abzockern das Handwerk zu legen informiert die Kriminalprävention Schweiz im April auf Ihrer Internetseite speziell über Abofallen. Sie zeigt auch Möglichkeiten auf, um sich zu wehren: «Wenn Sie auf eine Abofalle aus dem Ausland hereingefallen sind, dann bezahlen Sie die Rechnung nicht», rät Martin Boess von der Kriminalprävention. In der Schweiz sei die Situation komplizierter, da man einen gültigen Vertrag eingegangen sei.

    Oliver Fueter

  • Wasser und Scheuerbürste helfen bei Moos auf Grabsteinen

    Bei Moos auf Grabsteinen empfehlen Espresso-Hörer eine rauhe Bürste und Schmierseife zu verwenden. Ein weiterer Tipp ist, das Moos auf dem Grabstein mit einer Drahtbürste und viel Wasser wegzuputzen.

    Der Bildhauermeister Andrea Bianchi bestätigt, dass Schmierseife verwendet werden kann. Sie sei jedoch ein Fremdstoff, auf den der Stein unerwünscht reagieren könnte. Darum empfiehlt er, nur Wasser und eine Scheuerbürste zu nehmen. Eine Drahtbürste sollte man jedoch doch nicht verwenden: «Mit einer Drahtbürste kann man den Stein zerkratzen und es können Rostspuren zurückbleiben.»

    Als weitere Möglichkeit gibt es im Handel spezielle Moos- und Algen-Reiniger, welche auch für Grabsteine verwendet werden können. Espresso-Hörer haben mit diesen Mitteln sehr gute Erfahrung gemacht. Diese Mittel sollte man aber zuerst an einer unauffälligen Stelle ausprobieren, damit man sieht, wie der Grabstein reagiert.

    Nicole Roos