Teure Altersvorsorge Experten-Chat: Viele Fragen zur Säule 3a

Zwei Vorsorgeberater beantworteten für das SRF-Konsumentenmagazin «Espresso» Fragen zur Säule 3a. Der Experten-Chat stiess auf reges Interesse.

Porträt von zwei Männern. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Picecchi und Florian Schubiger sind Vorsorgeexperten bei der VermögensPartner AG. SRF

Mehr als die Hälfte der Erwerbstätigen in der Schweiz zahlen regelmässig Beiträge in die Säule 3a ein*. Umso weniger erstaunt es, dass die Vorsorgeberater Carlo Picecchi und Florian Schubiger der Vermögenspartner AG im Experten-Chat des SRF-Konsumentenmagazins «Espresso» mit Fragen überhäuft wurden. Soll ein Student ohne Verdienst in die Säule 3a investieren? Und ist es sinnvoll, das Vermögen der dritten Säule auf verschiedene Konti zu verteilen? Solche und viele weitere Fragen haben die beiden Vorsorgeberater beantwortet.

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Hohe Wechselgebühren

gestapelte Münzen

Der Wechsel eines Säule-3a-Kontos zu einer andern Bank kann einen ganzen Jahreszins wegfressen. Mehr

Dem Studenten rät Florian Schubiger, vorerst keine Beiträge in die dritte Säule einzuzahlen. «Ein 3a-Konto macht meist nur Sinn, wenn Sie ein steuerbares Einkommen erzielen. Ansonsten entfällt der Steuervorteil bei der Einzahlung.» Grundsätzlich werde das Einzahlen in die Säule 3a attraktiver, je höher das Einkommen sei – weil dann verhältnismässig auch mehr Steuern gespart werden könnten.

Vorteil durch mehrere Konten

Die Frage zum Aufteilen der Gelder auf mehrere Konten stellten gleich mehrere Chat-Teilnehmer. Florian Schubiger sagt dazu: «Ich rate in jedem Fall dazu, mehrere Konten zu machen, denn so haben Sie den Vorteil, die Gelder gestaffelt beziehen zu können.» Als Faustregel gelte ein Betrag von 50‘000 Franken pro Konto.

*Quelle: Bundesamt für Statistik, Schweizerische Arbeitskräfteerhebung – Erwerbstätige zwischen 25 Jahren und ordentlichem Pensionierungsalter

Das vollständige Chatprotokoll:

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