Feuern ohne Rauch

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  • Feuern ohne Rauch

    Die Anfeuermethode, die wir von früher kennen und bei der dünnes Holz und Papier angezündet wird, gehört der Vergangenheit an. Wer mit der «oberen Abbrandmethode» einheizt, kann den Schadstoffausstoss senken, Energie sichern und Holz sparen.

    Das Holz brennt dabei von oben nach unten ab, ähnlich wie bei einer Kerze.

    Ganz ohne Papier und Karton kann das Holz in den Ofen gepackt werden. Die Holzscheiter werden schichtweise mit etwas Abstand zueinander als Kreuzbeige aufgetürmt. Wenn der Ofen zuwenig tief oder breit ist, können die Holzscheiter auch in den Ofen gestellt werden. Wichtig ist, dass oben zirka 10 cm Raum bleibt.

    Magnus Renggli

  • Kein Nachmieter gefunden: Wie viel muss ich bezahlen?

    «Espresso»-Hörer Jürgen Hafner aus Embrach (ZH) hat seine Mietwohnung ausserterminlich auf Ende Januar gekündigt. Offizieller Zügeltermin wäre Ende März. Da er keinen Nachmieter für die Wohnung gefunden hat, muss Jürgen Hafner wohl oder übel für Februar und März Miete bezahlen.

    Muss er für diese Zeit aber auch die vollen Nebenkosten berappen?

    Laut Rechtsexpertin Doris Slongo muss Jürgen Hafner die Nebenkosten zwar bezahlen, diese Kosten sind aber geringer, da die Wohnung leer steht. Zum Beispiel fallen geringere Wasser- und Stromkosten an. Andere Kosten, wie zum Beispiel der Lohn des Hauswarts, fallen jedoch trotzdem an.

    Matthias Schmid

  • Pferdeäpfel: Wohin mit dem Mist?

    Ein Pferd hinterlässt pro Tag bis zu 50 Kilogramm Pferdeäpfel. Bei rund 70'000 Pferden in der Schweiz landet tonnenweise Pferdemist auf Schweizer Strassen und Wegen. Im Kampf gegen den Dreck setzen die Gemeinden auf unterschiedliche Lösungen.

    Wo Pferdekutschen unterwegs sind, können sogenannte Pferdwindeln Sinn machen. Diese sind seit Anfang Jahr in Davos obligatorisch, bei Verstoss droht eine Busse. In Interlaken sollen finanzielle Anreize Kutscher zum Gebrauch von Pferdewindeln bringen. Wer auf Windeln setzt, zahlt weniger für eine Kutschenlizenz.

    In weniger touristischen Gebieten steht die Frage im Vordergrund, wie die Rossäpfel von der Strasse wieder entfernt werden. Einige Gemeinden wie Allschwil im Kanton Baselland kennen analog zur Hundesteuer eine Pferdesteuer. Mit den Einnahmen wird die Reinigung der Strassen und Wege bezahlt.

    Matthias Schmid