«Fonds» wie Kühlschränke bewerten - ZKB lanciert ein Nachhaltigkeitslabel

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  • «Fonds» wie Kühlschränke bewerten - ZKB lanciert ein Nachhalti...

    Immer mehr Anlegerinnen und Anleger wollen nachhaltig investieren. Mit einem neuen Nachhaltigkeitsindikator will die Zürcher Kantonalbank ZKB nun ihre Finanzprodukte diesbezüglich vergleichbar machen.

    Ähnlich wie Kühlschränke werden Fonds von A wie sehr gut bis G wie schlecht bewertet. Der WWF, der seit Jahren mit der ZKB zusammen arbeitet, hofft, dass dank dem Label noch mehr Anleger auf Nachhaltigkeit achten. Zusätzlich Schub erhält der neue Indikator durch eine Studie der Universität Zürich, die belegt, dass nachhaltige Anlagen nicht schlechter rentieren als traditionelle.

    Unabhängige Vermögensberater weisen jedoch darauf hin, dass er nur ausgewählte Aspekte der Nachhaltigkeit berücksichtigt und deshalb beschränkt aussagekräftig ist.

    Klaus Ammann

  • Bio-Sonnenblumen-Öl-Produzent: «Verschärfte Kontrollen bringen...

    Nach dem italienischen «Bio-Skandal», von dem die Schweiz anscheinend auch betroffen sein soll, wird die Forderung nach verstärkten Bio-Kontrollen laut. Der Marktführer in der Bio-Speiseöl-Verarbeitung «Sabo» ist dagegen.

    Antonio Cè ist Mitglied der Geschäftsleitung bei «Sabo», der Firma, die in der Schweiz einen grossen Teil an Bio-Sonnenblumenöl herstellt. Von dem Bio-Skandal sei seine Firma nicht betroffen. Dennoch bezeichnet er den Skandal als «grosse Sache». Er hoffe, dass die Konsumentinnen und Konsumenten erkennen, dass die Bio-Branche alles unternehme um eben solche Skandal zu vermeiden und dass sie so das Vertrauen nicht verlieren.

    Magnus Renggli

  • Neuer Fahrplan - neue Bestimmungen

    Mit dem Fahrplanwechsel am 12. Dezember 2011 verändert sich nicht nur der Fahrplan, es gelten auch neue Bestimmungen. Diese haben im Vorfeld schon viel zu reden gegeben. «Espresso» fasst die wichtigsten Änderungen zusammen und gibt Tipps.

    Ab 12. Dezember bezahlt man mehr für Reisen in der 1. Klasse: Billette werden im Durchschnitt 3 Prozent teurer, Generalabonnemente 4,3 Prozent. Für 1.-Klass-Mehrfahrtenkarten oder Tageskarten zum Abstempeln zahlt man noch bis 11. Dezember den bisherigen, tieferen Preis. Für Billette und Abonnemente dagegen bezahlt man schon jetzt den Preis, der am ersten Geltungstag gilt.

    Tobias Fischer