Gefährliches Gas: Bis zu 100'000 Häuser müssen saniert werden

Das Edelgas Radon durch Kellerböden in die Häuser gelangen und Lungenkrebs auslösen. Bisher wurde diese Gefahr unterschätzt, sagt die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Sie hat deshalb den Grenzwert um mehr als zwei Drittel gesenkt.

Die Schweiz will nachziehen - und das hat Folgen: Laut Hochrechnungen müssen 50‘000 bis 100‘000 Häuser saniert werden.

 

Konsumnachrichten 
-
Migros ruft Kukident Super-Haftcreme extra stark wegen
  bakterieller Verunreinigung zurück
- Ferrari ruft wegen Brandgefahr Sportwagen des Typ 458 Italia
  zurück
- Der Billigflieger will wieder pünktlicher abfliegen


Grosser Ärger über Parkkarten
«Espresso»-Hörer Martin Mosimann hat in Biel eine Parkkarte erworben. Trotzdem erhielt er eine Parkbusse. Dies, weil er die Parkkarte nicht am Postschalter, sondern via E-Banking bezahlt hatte. So war kein Poststempel vorhanden und die Parkkarte ungültig.

Beiträge

  • Gefährliches Gas: Bis zu 100'000 Häuser müssen saniert werden

    Radon gilt nach dem Rauchen als wichtigste Ursache für Lungenkrebs. Dieses Gas kommt im Erdreich vor, und es kann durch Keller in die Häuser dringen. Die Gesundheitsrisiken sind laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) deutlich höher als bisher angenommen.

    Die WHO hat den Grenzwert deshalb von 1000 auf 300 Becquerel pro Kubikmeter Luft gesenkt. Das Bundesamt für Gesundheit empfiehlt die Einhaltung dieses Grenzwertes bereits jetzt. In Zukunft soll der neue Grenzwert auch gesetzlich verankert werden.

    Laut Hochrechnungen des BAG wird dieser Grenzwert in 50‘000 bis 100‘000 Häusern überschritten. Diese Häuser müssten saniert werden - mit ganz unterschiedlichem Aufwand: In einigen Fällen reicht ein Ventilator im Keller, in anderen ist ein Lüftungssystem für das ganze Haus nötig.

    Tobias Fischer

  • Grosser Ärger über Parkkarten

    Wer in Biel eine Parkkarte kauft, muss diese am Postschalter bar bezahlen. «Espresso»-Hörer Martin Mosimann hat stattdessen den fälligen Betrag per E-Banking beglichen. Nun hat er eine Busse erhalten.

    Obwohl Martin Mosimann nachweislich die Parkkarte bezahlt hatte, muss er die Busse bezahlen. Die Stadt Biel versteht den Ärger, die Busse zurückziehen will man jedoch nicht. Die Verwaltung verweist auf die fehlende Logistik, um bargeldlose Bezahlung möglich zu machen.

    Ähnliche Probleme haben weitere Städte in der Schweiz. Mittelfristig könnte sich dies ändern. Vertreter von Städten und Gemeinden treffen sich im September, um ein gemeinsames Parkkartensystem auszuarbeiten. Bei diesem soll auch bargeldloses Bezahlen möglich sein.

    Matthias Schmid