Gefahrensymbole zu wenig beachtet

Totenkopf, Bombe oder Flamme: Seit fünf Jahren warnen in der Schweiz neue Symbole vor den Gefahren von Chemikalien. Doch diese Symbole sind immer noch zu wenig bekannt. Plakate, Inserate, aber auch Händler sollen Konsumentinnen und Konsumenten nun aufklären.

 

Trick 77: Was hilft gegen kalte Füsse unter der Bettdecke?

«Chriesisteisäckli», Petflaschen, Massagen oder Wechselbäder; die «Espresso» Redaktion erhielt viele verschiedene Tipps und Tricks.  

Beiträge

  • Gefahrensymbole zu wenig beachtet

    Auch fünf Jahre nach ihrer Einführung sind die neuen Gefahrensymbole auf Chemikalien in der Schweiz kaum bekannt. Das zeigt eine Studie des Bundesamtes für Gesundheit BAG.

    «Espresso» testet die Kenntnisse von Passantinnen und Passanten und fragt das BAG und den Drogistenverband, wie sie die Gefahrensymbole bekannter machen wollen. In Schweizer Haushalte gibt es jedes Jahr 50'000 Unfälle mit chemischen Produkten.

    Tobias Fischer

  • Trick 77: Keine kalten Füsse unter der Bettdecke

    Ist keine Bettflasche vorhanden, können Petflaschen aushelfen. Allerdings sollte aus Gründen der Sicherheit das Wasser nicht zu heiss eingefüllt werden.

    «Chriesisteisäckli» tagsüber auf der Heizung platzieren. Wenn es schnell gehen muss, Steine ein paar Minuten in der Mikrowelle aufwärmen. Herstellerinformationen beachten, es gibt Kissen, die nicht für die Mikrowelle geeignet sind.

    Bei Fussmassagen können ein paar Tropfen Ingweröl oder Rosmarinöl zusätzlich einheizen.

    Auch Wasserbäder werden empfohlen. Betreffend Wassertemperatur reichen die Vorschläge von ganz warm bis eiskalt. Beim Wechselbad unter der Dusche raten Hörer, auch die Zwischenstufe lauwarm zu verwenden.

    Krispin Zimmermann