Glasfasern für Millionen

Die Swisscom will bis 2015 eine Million Haushalte ans Glasfasernetz anschliessen. Für Hauseigentümer gibt es dieses neue Kabel gratis. Trotzdem trauen manche dem Gratis-Angebot nicht. Swisscom und Hauseigentümerverband beschwichtigen jedoch.

Da das Swisscom-Telefonnetz langsam in die Jahre und mit dem stetig wachsenden Datenhunger seiner Nutzer an seine Grenzen kommt, muss ein neues her.

Dazu verschickt die Swisscom hunderttausende Glasfaser-Erschliessungsverträge an Schweizer Hauseigentümer. Die Kabel gibt es zwar gratis, trotzdem stiftet der Vertrag in manchen Fällen Verwirrung und Unsicherheit. Die Swisscom und der Hauseigentümerverband geben aber Entwarnung. Nicht alles, was gratis ist, hat auch einen Haken. Der Grund für diesen überraschend grosszügigen Vertrag der Swisscom liegt in den harten Verhandlungen mit dem Hauseigentümerverband.

Da die Swisscom die Konkurrenz im Nacken hat, war sie bei den Verhandlungen zu manchem Kompromiss bereit, der nun den Hauseigentümern zu Gute kommt. Wer trotzdem nicht sicher ist, dem raten Swisscom und Hauseigentümerverband dazu, das Glasfaserkabel wenigstens bis in den eigenen Keller verlegen zu lassen. So kann man später immer noch mit relativ wenig Aufwand die Kabel bis in die Wohnung ziehen und muss nicht befürchten, dass das Haus ohne Glasfaseranschluss an Wert verliert.


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Autor/in: Rafael Zeier und Guido Berger, Moderation: Michael Brunner, Redaktion: Karin Rüfli