Grosse Preisunterschiede bei Spitalparkplätzen

Wer auf das Auto angewiesen ist, wird beim Spitalbesuch vielerorts übermässig zur Kasse gebeten. Damit sollen Langzeitparkierer und Einkaufstouristen abgeschreckt werden. Spitäler auf dem Land sind für Besucher meist günstiger als Stadtspitäler.

 


Bei «Espresso» häufen sich die Reklamationen über aggressive und unklare Telefonverkäufe. Sogenannte «Preselection-Unternehmen» offerieren günstige Telefontarife. «Espresso»-Hörer beklagen, sie hätten nach solchen Gesprächen Rechnungen erhalten, ohne dass ihnen bewusst war, je einen Vertrag abgeschlossen zu haben.

Glosse zum abgewiesenen nationalen Hundegesetz

Fünf Jahre lang hat das Parlament daran gearbeitet. Die Rede ist vom nationalen Hundegesetz, welches nun für immer «versenkt» wurde. Künftig wird jeder Kanton seine eignen Hundegesetze erlassen und reisenden Hundehaltern das Leben schwer machen.

Beiträge

  • Grosse Preisunterschiede bei Spitalparkplätzen

    Patienten und Besucher, die auf das Auto angewiesen sind, müssen bei Schweizer Spitälern unter Umständen tief ins Portemonnaie langen. Die Unterschiede sind gross. Besonders teuer ist das Parkieren in Spitälern auf städtischem Gebiet.

    Wer mit dem Auto zum Berner Inselspital, zum Zürcher Universitätsspital oder zu den Kantonsspitälern Aarau oder Luzern will, der muss mit einem teureren Aufenthalt rechnen. Pro Stunde fallen bis zu vier Franken Parkgebühren an. Die Spitäler wollen Autofahrer abschrecken, die gar nicht zum Spital wollen.

    Wer selber nicht gut zu Fuss ist oder jemanden mit einer Gehbehinderung ins Spital bringt, findet jedoch meist speziell gekennzeichnete Parkplätze in der Nähe des Eingangs vor. Beim Kantonsspital Aarau zum Beispiel können spezielle Ausfahrtickets verlangt werden.

    Matthias Schmid

  • Viele Reklamationen über unklare Telefonverkäufe

    Viele Hörerinnen und Hörer haben sich bei «Espresso» über unklare Telefonverkäufe von sogenannten «Preselection-Unternehmen» beschwert. Sie hätten nach solchen Gesprächen Rechnungen erhalten, ohne dass ihnen bewusst war, je einen Vertrag abgeschlossen zu haben. 

    DRS Rechtsexpertin Doris Slongo empfiehlt, solche Rechnungen nicht zu bezahlen, sondern in einem eingeschriebenen Brief zu erklären, dass nie ein Vertrag zustande gekommen sei. 

    Kann mit dem «Preselection-Unternehmen» keine Lösung gefunden werden, wendet man sich an die «Ombudscom», die Schlichtungsstelle der Telekommunikationsbranche.

    Krispin Zimmermann

  • Glosse: Rambo und das Hundegesetz

    Fünf Jahre lang hat das Parlament daran gearbeitet mit dem Resultat: heisse Luft. Die Rede ist vom nationalen Hundegesetz, welches nun für immer «versenkt» wurde. Das Gesetz kommt nicht.

    Jeder Kanton muss nun für sich Regeln finden, wie er die Hunde, bzw. ihre Besitzer, in Zukunft an die Leine nehmen will. Was jedoch passieren kann, wenn jeder Kanton sein eigenes Hundegesetz hat, das hat sich Christine Schulthess überlegt. Schmunzeln erlaubt!

    Christine Schulthess