Grosser Ärger über kurze Zahlungsfristen

Viele «Espresso»-Hörerinnen und Hörer fühlen sich durch Rechnungen unter Druck gesetzt. Grund dafür sind die oftmals sehr kurzen Fristen, die ihnen zum Begleichen der Rechnungen gewährt werden.

 


«Espresso»-Hörer Ernst Marti aus Zürich hat ein neues Radio gekauft. Dies, weil er damit laut Bedienungsanleitung des Herstellers auch seine speziellen MP3-CDs abspielen könne. Dies stellte sich jedoch als falsch heraus. Laut DRS-Rechtsexpertin Doris Slongo kann Herr Marti das Gerät zurückbringen.

 

Harter Konkurrenzkampf im Fernsehmarkt

Eine Werbeaktion der «Swisscom» hat dem Unternehmen eine Klage der Kabelnetzbetreiber eingebracht. Diese sind der Meinung, die «Swisscom» würde ihre Angebote auf unfaire Weise mit denen der Konkurrenz vergleichen. «Espresso» gibt einen Überblick über die Angebote im digitalen Fernsehmarkt.

Beiträge

  • Grosser Ärger über kurze Zahlungsfristen

    Ein «Espresso»-Beitrag über Zahlungsfristen bei der Sunrise hat viele Reaktion ausgelöst. Kundinnen und Kunden fühlen sich von verschiedenen Unternehmen unter Druck gesetzt, wenn ihnen wenig Zeit zur Begleichung von Rechnungen zur Verfügung steht.

    Oftmals liegt das Rechnungsdatum bei Erhalt einer Rechnung schon über zehn Tage zurück. Man datiere die Rechnungen nicht zurück, heisst es auf Anfrage bei verschiedenen Unternehmen. Aus logistischen Gründen würden Rechnungen gestaffelt verschickt, deshalb auch die kürzeren Fristen.

    Laut DRS-Rechtsexpertin Doris Slongo müssen Rechnungen grundsätzlich sofort beglichen werden. Ist auf der Rechnung ein Rechnungsdatum vermerkt, gilt dieses. Eine Ausnahme ist, wenn die Frist gar nicht eingehalten werden kann. Dann sollte die Rechnung so schnell wie möglich beglichen werden, Verzugszinsen oder Mahngebühren dürfen in so einem Fall keine anfallen.

    Matthias Schmid

  • Sind Angaben in Bedienungsanleitungen verbindlich?

    «Espresso»-Hörer Ernst Marti aus Zürich hat ein DAB-Radio gekauft. Das Modell hatte er ausgesucht, weil es laut Bedienungsanleitung auch seine MP3-CDs abspielen kann. Dies stellte sich jedoch als falsche Angabe heraus. Trotzdem will der Händler will das Gerät nicht zurücknehmen.

    Laut Rechtsexpertin Doris Slongo muss er dies jedoch tun. Herr Marti war aufgrund der Angaben des Herstellers davon ausgegangen, dass das Gerät seine CDs abspielen kann. Die Angaben in der Bedienungsanleitung waren ein wesentlicher Kaufgrund.

    Matthias Schmid

  • Harter Konkurrenzkampf im Fernsehmarkt

    Die «Swisscom» hat vielen ihrer Kunden einen Werbe-Flyer mit der Aufforderung geschickt, jetzt zu «Swisscom TV» zu wechseln. Problematisch ist dabei, dass die «Swisscom» darin ihr digitales Angebot mit dem klassischen, analogen Fernseh-Angebot der Konkurrentin «Cablecom» vergleicht.

    Dies sei nicht zulässig, findet der Verband der Kabelnetzbetreiber und hat Klage eingereicht.

    Für den Konsumenten ist es schwierig, im digitalen Fernsehmarkt den Überblick zu behalten. «Espresso» sagt, ob ein Wechsel zu «Swisscom» wirklich zwingend ist und bringt Licht in die verworrene Situation.

    Reto Widmer