Handschriftliche Anträge nicht erwünscht

Beiträge

  • Handschriftliche Anträge nicht erwünscht

    «Espresso»-Hörerin Lucie Leuthold glaubte, sich verhört zu haben. Die Gutachterstelle des Schweizerischen Ärzteverbands (FMH) lehnte einen Antrag der 78-jährigen Thunerin ab, weil er von Hand geschrieben war.

    Beim Antrag handelt es sich um die Anmeldung für ein aussergerichtliches Gutachten, welche die FMH durchführt.

    «Wir müssen auf maschinen- oder computergeschriebenen Anträgen bestehen», rechtfertigt sich Lucia Rabia von der Rechtsstelle der FMH. Grund sei die grosse Anzahl Anträge, die man sonst gar nicht bearbeiten könne.

    Lucie Leuthold kann mit dieser Begründung nichts anfangen und will den Antrag keinesfalls noch einmal neu schreiben. Sie plant nun, das Gutachten selbst durchführen zu lassen. Dies wird sie teurer zu stehen kommen, als der FMH-Weg. Doch dafür kann sie so die Anträge per Handschrift einreichen.

    Simon Thiriet

  • Eingeschlossen im Lift - was nun?

    In der Schweiz sind 200 000 Lifte im Einsatz. Pro Tag werden Millionen von Liftfahrten gemacht. Jeden Tag werden 10 bis 15 Personen wegen einer Störung im Lift eingeschlossen.

    Der Lift gehört zu den sichersten Verkehrsmitteln. Wer den Notfallknopf im Lift drückt, wird direkt mit dem Callcenter der Lifthersteller verbunden. Diese sind 24 Stunden am Tag erreichbar. So zum Beispiel im Service-Center des grössten Schweizer Liftherstellers, Schindler in Ebikon (LU).

    Hier nehmen die Mitarbeiter rund um die Uhr Telefonanrufe von eingeschlossenen Liftbenützern entgegen. Im Durchschnitt dauert es 15 bis 30 Minuten, bis ein Eingeschlossener befreit werden kann. Damit dies möglich ist, sind über die ganze Schweiz verteilt rund 1000 Service-Techniker stationiert.

    Nicole Roos