Hühner, Bienen und Fische müssen registiert werden

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  • Geld verdienen - kann das alles sein?

    Gerade in Krisenzeiten stellen sich viele Arbeitnehmende Fragen nach dem Sinn der eignen Arbeit. Martin Dürr, Industriepfarrer der beiden Basel, betreut Arbeitnehmer, aber auch Arbeitgeber in Krisenzeiten.

    Er sagt: «Selbst sehr gut Verdienende kommen häufig an den Punkt, an dem sie sich fragen, weshalb sie am Morgen aufstehen und zur Arbeit gehen.»

    Seit zwei Jahren teilt sich der reformierte Pfarrer Martin Dürr die Arbeiten des ökumenischen Pfarramts für Industrie und Wirtschaft BS/BL mit seiner Arbeitskollegin Gabriele Kieser. Gemeinsam sind sie in ethischen Fragen sowohl für Arbeitgebende und Arbeitnehmende Ansprechperson. «Für beide Gruppen ist es oftmals gleichermassen wichtig, ausserhalb des eigentlichen Arbeitsumfeldes eine Person zu treffen, die ihnen zuhört», so Dürr. Das Pfarramt wird gemeinsam von den Evangelisch-reformierten und den Römisch-katholischen Kirchen getragen. In dieser Art ist diese Angebot schweizweit einzigartig.

    Magnus Renggli

  • Hühner, Bienen und Fische müssen registiert werden

    Wer hobbymässig Hühner, Bienen oder Speisefische hält, muss diese bis Anfang Mai beim Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) registieren. Dies gilt auch für Personen, welche nur wenige Tiere halten.

    Damit will das BVET die Überwachung der Tiergesundheit verbessern, Tierseuchen bekämpfen und gewährleisten, dass tierische Lebensmittel bis zum Stall zurückverfolgt werden können.

    Martin Wyss, Präsident des Verbandes Rassegeflügel Schweiz, begrüsst die Registierungspflicht von Geflügel: «Bei der Vogelgrippe 2006 zeigte sich, dass es wichtig ist zu wissen, wer Hühner hält.» Darum sei die Registrierungspflicht bei den Vereinsmitgliedern kein Thema mehr. Allerdings gebe es viele Hühnerhalter, die nicht in einem Verein seien, diese würden über Inserate in Fachzeitschriften informiert.

    Nicole Roos