Hygiene-Zertifikat statt «Grüsel-Liste»

Die Gastro-Branche will keine schwarze Liste der Hygiene-Sünder. Auf den wachsenden Druck reagieren kantonale Gastroverbände mit einem freiwilligen Hygiene-Zertifikat.

 

Briefmarken nicht mehr am Postschalter

«Espresso»-Hörer Hans Scheidegger hat jahrelang die Briefmarken für seine Post am Postschalter erstanden. Seit diesem Sommer muss er seine Briefmarken jedoch zu Hause ausdrucken. Am Schalter müsste er nämlich dafür neu fast das Doppelte bezahlen.

Die falsche BAG-Adresse

Wer im Internet im Adressfeld «www.bag.ch» eintippt, landet nicht beim Bundesamt für Gesundheit. Die Adresse gehört einer Druckerei in Kriens.

Beiträge

  • Hygiene-Zertifikat statt «Grüsel-Liste»

    Gastronomie-Betriebe der Stadt Zürich, die einem der vier Verbände angeschlossen sind, können seit Mai 2009 freiwillig ein Hygiene-Zertifikat beantragen, sofern sie in den vergangenen zwei Jahren «sauber» gearbeitet haben. In Bern existiert bereits seit längerem ein ähnliches Modell.

    Mit diesem Hygiene-Zertifikat reagiert die Branche auf die Forderung nach einer schwarzen Liste der Hygienesünder. Die Massnahme stösst bei anderen Kantonen und beim Verband der Kantonschemiker auf wenig Begeisterung.

    Der nationale Verband GastroSuisse hält nichts von einem schweizweit einheitlichen Hygiene-Zertifikat: Der Verband will demnächst einheitliche Hygiene-Richtlinien einführen.

    Yvonne Hafner

  • Briefmarken nicht mehr am Postschalter

    «Espresso»-Hörer Hans Scheidegger hat bisher die Briefmarken für seine Post am Postschalter erstanden. Seit diesem Sommer druckt er seine Briefmarken jedoch gezwungenermassen zu Hause aus. Am Schalter würden sie ihn nämlich neu fast doppelt soviel kosten.

    Die Post setzt immer mehr auf das sogenannte «Webstamp». Die Postkunden können ihre Briefmarken damit zuhause ausdrucken. Dies entspreche einem Kundenbedürfnis, heisst es bei der Post. Hans Scheidegger würde allerdings gerne darauf verzichten und seine Briefmarken zum alten Preis am Schalter kaufen.

    Matthias Schmid

  • Die falsche BAG-Adresse

    Wer im Internet im Adressfeld «www.bag.ch» eintippt, landet nicht beim Bundesamt für Gesundheit. Die Adresse gehört einer Druckerei in Kriens.

    Diese weist verwirrte Besucher mit viel Humor auf den Irrtum hin. Das Bundesamt für Gesundheit hat die Adresse «www.bag.admin.ch».

    Felix Münger