Hygienemasken - hat es noch genug?

Verschiedene Läden melden, dass Hygienemasken ausverkaut sind und viele Verkäufer beklagen Lieferengpässe. Espresso sagt, wieso an manchen Verkaufsstellen Hygienemasken Mangelware sind und was das für den Konsumenten bedeutet.

Massenabfertigung von Hagel-Opfern   
Rund 100'000 Schweizer Autos sind diesen Sommer bisher von Hagelschlag getroffen worden. Zur Schadenserfassung bieten manche Versicherungen ihre Kundschaft in sogenannte «Hagel-Drive-In's» auf. Die Geschädigten murren nicht - auch wenn das Prozedere vor allem den Versicherungen nützt.

Wie viel muss die Reiseversicherung bezahlen?

Nach einer Knieverletzung gab der Arzt von «Espresso»-Hörerin Vicenta Cornelius grünes Licht für eine bevorstehende Reise. Kurz vor dem Abflug verschlechterte sich jedoch ihr Gesundheitszustand und sie konnte die Reise doch nicht antreten. Die Reiseversicherung erklärt nun, Frau Cornelius hätte von Anfang an annullieren sollen. Dies stimmt nicht, sagt DRS-Rechtsexpertin Doris Slongo.

Beiträge

  • Hygienemasken - hat es noch genug?

    Beim Grossverteiler Migros sucht man zurzeit die Hygienemasken vergebens. Anders bei der Konkurrentin Coop. Bei Apotheken sieht es änlich aus, manche Betriebe haben noch genügend Hygienemasken, bei anderen sind sie ausverkauft.

    Der Grund für diese Unregelmässigkeit liegt bei den Herstellern und der unregelmässigen Nachfrage. Bei grosser Nachfrage muss mit Wartezeiten von mehreren Tagen gerechnet werden. Die Migros wird sogar erst Ende August wieder Hygienemasken verkaufen können.

    Krispin Zimmermann

  • Massenabfertigung von Hagel-Opfern

    Hagel hat in diesem Sommer bereits tausende von Autos beschädigt. Aus diesem Grund bieten Versicherungen die Betroffenen zur Massenschadeninspektion auf.

    So fahren dieser Tage etwa 1400 Berner Versicherte im «Hagel-Drivwe-In» in Münsingen vor. Während der Expertise gibt es Kaffee und Gipfeli - anschliessend fliesst aufs Konto das Geld für die Reparatur.

    Vorallem für jene, die kaum sichtbare Hagelspuren gar nicht entfernen lassen, wird die «Minderwerts-Entschädigung» buchstäblich zu Geld, das vom Himmel fällt.

    Toni Koller

  • Wie viel muss die Reiseversicherung bezahlen?

    «Espresso»-Hörerin Vicenta Cornelius hat sich bei einem Unfall am Knie verletzt. Zunächst gab ihr Arzt grünes Licht für eine bevorstehende Reise. Kurz vor dem Abflug verschlechterte sich jedoch ihr Gesundheitszustand und sie konnte die Reise nicht antreten.

    Die Reiseversicherung erklärt nun, Frau Cornelius hätte von Anfang an annullieren sollen. Dies stimmt nicht, sagt DRS-Rechtsexpertin Doris Slongo.

    Die Reiseversicherung will statt 80 Prozent der Kosten nur 30 Prozent übernehmen. Dieser Anteil wäre angefallen, hätte Frau Cornelius die Reise gleich nach dem Unfall annulliert. Entscheidend ist aber der Zeitpunkt, an dem Frau Cornelius wissen konnte, dass sie die Reise nicht antreten kann. Und dies war erst wenige Tage vorher der Fall, als ihr Hausarzt von der Reise abriet.

    Matthias Schmid