Immer mehr Wohneigentum: Nicht ohne Risiko!

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  • Liftreparatur: Müssen die Mieter zahlen?

    «Espresso»-Hörer Gianni Rizza aus Berikon (AG) wohnt in einer Siedlung mit 12 Mietwohnungen. Letzthin war er gezwungen, die Treppe in den vierten Stock zu nehmen - Der Lift war defekt. Nichts aussergewöhnliches, dachte sich Gianni Rizza.

    Grosse Augen machte er jedoch, als wenig später ein Brief der Verwaltung eintraf.

    Der Defekt des Lifts sei durch eine unsachgemässe Bedienung verursacht worden, heisst es in dem Schreiben. Da der Schuldige nicht gefunden werden könne, müssten sich alle Mietparteien die Kosten für die Reparatur teilen. Laut «Espresso»-Rechtsexpertin Doris Slongo müssen die Mieter diese Kosten jedoch nicht bezahlen.

    Matthias Schmid

  • E-Call: Schnellere Hilfe bei einem Unfall

    Ab 2015 muss in jedem neuen Auto ein Gerät eingebaut sein, das bei einem Unfall automatisch den Standort an eine Notfallzentrale übermittelt. Dies will die EU. So sollen Rettungskräfte schneller vor Ort sein. Auch die Schweiz macht mit.

    Bei einem Autounfall können Minuten über Leben und Tod entscheiden. Wenn eine verunfallte Person nicht mehr in der Lage ist, die Notrufnummer zu wählen und niemand den Unfall bemerkt, weil er zum Beispiel nachts an einer einsamen Stelle geschah, wird's besonders kritisch. Ist der Verunfallte schwer verletzt, dauert es zu lange, bis die Rettungskräfte vor Ort sind. Europaweit Abhilfe schaffen will E-Call, ein automatisches Notrufsystem.

    Reto Widmer

  • Immer mehr Wohneigentum: Nicht ohne Risiko!

    In der Schweiz besitzen so viele Leute wie noch nie ein Haus oder eine Wohnung. Laut einer neuen Studie der Immobilienberatungsfirma «Wüest und Partner» liegt die Wohneigentumsquote bei 40 Prozent. Grund dafür sind die tiefen Hypothekarzinsen.

    Genau darin sehen immer mehr Experten ein Problem: Steigen die Zinsen, sind viele Eigenheimbesitzer nicht mehr in der Lage die Wohnkosten zu bezahlen.

    Besonders prekär kann die Situation für jene Leute werden, die ihr Eigenheim mit vorbezogenem Pensionskassengeld bezahlt haben. Sobald die Zinsen steigen, wird der Wert des Wohneigentums sinken. Ein Teil der Altersvorsorge ist damit verloren.

    Klaus Ammann