In den Fängen von Inkassobüros

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  • In den Fängen von Inkassobüros

    «Espresso»-Hörerin Rita Natterer ist seit Jahren Kundin bei UPC Cablecom und wollte ein Gerät bestellen, um digital Fernseh zu schauen. Statt dem Gerät bekam sie einen Brief, in dem es hiess, sie habe eine schlechte Bonität und bekomme das Gerät deshalb nicht.

    Das Inkasso-Büro Intrum Justitia macht Bonitäts-Prüfungen für die UPC Cable Com. Schlecht eingestuft wird, wer schon einmal eine Betreibung hatte, auch wenn diese zu Unrecht war.

    Sofort reagieren

    Der Schweizerische Datenschutzbeauftragte Hanspeter Thür rät, man soll möglichst schnell mit einem Inkassobüro Kontakt aufnehmen, wenn man falsch eingestuft wird. «Wenn man einen Brief und eine Ausweiskopie schickt, muss das Inkasso-Büro Auskunft darüber erteilen, welche Informationen gespeichert sind und woher die Daten kommen», so Thür.

    Muriel Jeisy

  • Donnerwetter - Schäden an Haus und Garten

    Nach hohen Temperaturen wie in den letzten Tagen bringen Gewitter oft die ersehnte Abkühlung. Aber nicht nur: Überflutete Keller, zerschlagene Blumenbeete, verbeulte Autos sind oft die negative Folge von Gewittern. Bei Schäden am Gebäude übernimmt die Gebäudeversicherung die Kosten.

    Nicht immer ist die Situation so eindeutig.

    Zerstören ein Erdrutsch oder ein überfluteter Dorfbach auch Mobiliar, ist dieser sogenannte Elementarschaden über die Hausrat-Versicherung gedeckt. Hier muss man beachten, dass man nicht unterversichert ist, betont der unabhängige Versicherungs-Experte Ruedi Ursenbacher von «fairsicherungsberatung». Auch für Aufräumarbeiten übernehmen Gebäude- und Hausratversicherung bis zu einem im Voraus bestimmten Betrag die Kosten.

    Oliver Fueter

  • Ein Licht, das für immer erlischt

    Am 1. September wird es dunkel für die Glühbirne: Ab dann dürfen in der Schweiz nur noch energiesparende Lampen verkauft werden. Doch die Energiesparlampe ist bloss ein Zwischenschritt: Die Zukunft strahlt dank LED.

    Immer mehr Länder verbieten den Verkauf klassischer Glühbirnen. Auch die Schweiz zieht mit: Mit der Revision der Energieverordnung übernahm sie EU-Richtlinien, die eine schrittweise Abkehr von den lieb gewonnenen, aber stromfressenden Glühbirnen verlangen.

    Seit 2009 werden in der Schweiz darum keine 100-Watt-Birnen mehr hergestellt oder importiert. Ein Jahr später folgten die 75-Watt-Birnen und 2011 die mit 60 Watt. Ab dem 1. September 2012 wird die Regelung auch für Birnen mit einer Leistung von weniger als 60 Watt gelten - das endgültige Aus für die Glühbirne.

    Jürg Tschirren