Indische Gewürz-Vielfalt und Fertiggerichte

Ghansham Aggarwal besitzt insgesamt fünf Lebensmittelläden in der Schweiz. «Espresso» besucht den gebürtigen Inder in der Sommerserie «Uf Weltreis i de Schwiiz» in seinem Laden in Kleinbasel.

Wer erwartet, im Laden die Atmosphäre eines indischen Markts vorzufinden, wird auf den ersten Blick enttäuscht. Regale voller Fertigmenus dominieren den Eingangsbereich. Viele Inder in der Schweiz hätten keine Zeit, sich der aufwändigen indischen Küche zu widmen, erklärt Ghansham Aggarwal. Besonders unter indischen Informatikern seien Fertiggerichte sehr beliebt.

Weiter hinten im Laden wird dann aber die Vielfalt der Küche Indiens deutlich. So hat Ghansham Aggarwal über 70 verschiedene Gewürze im Angebot. Von den allermeisten dürften Schweizer Kunden noch nie gehört haben - Das richtige Gewürz ist jedoch das A und O eines indischen Gerichts.

Gewürze waren auch der Grundstein für die Läden von Ghansham Aggarwal. Anfang der Achtzigerjahre haben seine Eltern den jungen Auswanderer in der Schweiz besucht. Bekochen konnte er sie jedoch nicht, weil ihm das Gewürz Kurkuma fehlte. Ghansham Aggarwal flog sofort nach England, um Kurkuma zu besorgen. Die Idee, einen Gewürzhandel aufzuziehen war geboren.

Auch für das Rezept von Foodscout Dominik Flammer spielen Gewürze eine entscheidende Rolle: Randencurry.

Moderation: Joschi Kühne, Redaktion: Matthias Schmid