Internet-Glücksspiele bald wieder erlaubt

Glücksspiele im Internet sind in der Schweiz verboten. Viele spielen daher auf Seiten ausländischer Anbieter. Dies soll sich ändern. Der Bundesrat will das Verbot lockern.

 

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Muss eine Kündigung begründet werden?

«Espresso»-Hörerin Amneris Dressler hat zusammen mit weiteren Angestellten von ihrem Chef die Kündigung erhalten. Den Grund für die Kündigung hat sie bisher nicht erfahren. Laut Rechtsexpertin Doris Slongo haben die Angestellten ein Recht darauf, den Kündigungsgrund zu erfahren. Ist dieser missbräuchlich, steht ihnen eine Entschädigung zu.

Beiträge

  • Internet-Glücksspiele bald wieder erlaubt

    In der Schweiz sind Glücksspiele im Internet verboten. Viele Spieler weichen deshalb auf Seiten von ausländischen Anbietern aus. Dies soll sich bald ändern.

    Durch eine Legalisierung der Glücksspiele im Internet und eine strenge Konzessionsvergabe an Schweizer Anbieter verspricht sich der Bundesrat eine bessere Kontrolle. Dadurch sei es auch einfacher, die negativen Auswirkungen einer allfälligen Spielsucht im Auge zu behalten. Dies hat er vor gut 18 Monaten beschlossen.

    Zurzeit arbeitet eine Arbeitsgruppe der Eidgenössischen Spielbankenkommission ESBK an der Umsetzung des Entscheid. Mit einer Umsetzung ist gemäss einer Schätzung der ESBK im Jahr 2015 zu rechnen.

    Edith Gillmann

  • Muss eine Kündigung begründet werden?

    «Espresso»-Hörerin Amneris Dressler hat von ihrem Arbeitgeber die Kündigung erhalten. Betroffen sind auch weitere Angestellte des Betriebs. Obwohl die Angestellten mehrfach nachgefragt haben, weigert sich der Chef, ihnen die Kündigung zu begründen.

    Laut Rechtsexpertin Doris Slongo muss er die Kündigung schriftlich begründen, wenn er dazu aufgefordert wird.

    Dabei muss er den tatsächlichen Grund für die Kündigung angeben. Stellt sich heraus, dass die Kündigung missbräuchlich erfolgt ist, ist diese trotzdem gültig. Die Arbeitnehmer haben für diesen Fall allerdings eine Entschädigung zu Gute.

    Matthias Schmid