Kaffeefahrten: Die neuesten Tricks

Um Kunden zu werben, beruft sich ein Anbieter auf einen Wettbewerb, an dem man angeblich teilgenommen habe.

Zum Beweis findet sich auf dem Schreiben die Kopie eines handschriftlich ausgefüllten Talons mit Angaben zur Person. Dies suggeriert Seriosität und verführt auch kritische Kunden dazu, an den vermeintlichen Gewinn zu glauben.

Versicherung zahlt trotz mündlicher Zusicherung nicht

«Espresso»-Hörer Roger Federle schloss vor 10 Jahren eine Parkschadenversicherung ab. Vom Versicherungsvertreter liess er sich explizit zusichern, dass ein Schaden an der teuren Speziallackierung seines Autos gedeckt sei. Nun will die Versicherung davon aber nichts mehr wissen.

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  • Versicherung zahlt trotz mündlicher Zusicherung nicht

    Von seiner Auto-Versicherung ist Espresso-Hörer Roger Federle enttäuscht. Als er vor 10 Jahren eine Parkschadenversicherung abschloss, sicherte ihm der Versicherungsvertreter mündlich zu, dass ein Schaden an der speziellen und teuren Lackierung seines Wagens bei einem Schaden auch gedeckt wäre.

    Vor kurzem erlitt das Auto von Roger Federle tatsächlich einen Parkschaden. Nun will die Versicherung die teure Lackierung trotzdem nicht bezahlen. Das muss sie aber, sagt Rechtsexpertin Doris Slongo. Auch mündliche Zusagen eines Versicherungs-Vertreters sind verbindlich.

    Dies gilt sowohl für Verkäufer, die direkt bei der Versicherung angestellt sind wie auch für sogenannte Abschlussagenten.

    Flurin Maissen

  • Kaffeefahrten: Die neuesten Tricks

    Um Kunden zu werben, beruft sich der Anbieter einer solchen Werbefahrten auf einen Wettbewerb, an dem man angeblich teilgenommen habe. Zum Beweis findet sich auf dem Schreiben die Kopie eines handschriftlich ausgefüllten Talons mit Angaben zur Person.

    Dies suggeriert Seriosität und verführt auch kritische Kunden dazu, an den vermeintlichen Gewinn zu glauben.

    Wie die Werbefahrten-Firma an die handschriftlich ausgefüllten Talons kommt, ist jedoch vielen Kunden ein Rätsel. Von der zuständigen Lotterie-Gesellschaft hätten sie noch nie gehört, berichten «Espresso»-Hörer. Sie hätten auch nie an einem solchen Wettbewerb teilgenommen.

    Edith Gillmann