Kampf gegen Schwarzarbeit - bei den Hausangestellten erfolgreich

Die Aufrufe in der Öffentlichkeit, Putzhilfen nicht schwarz zu beschäftigen, haben offenbar Erfolg: Die Ausgleichskassen der Kantone registrieren eine regen Zulauf von Anmeldungen.

Seit Anfang Jahr müssen für die Anstellung von Putzhilfen vom ersten Lohn-Franken an Sozialabgaben abgerechnet werden.

Serie Selbstständigkeit: «Ich werde mein eigener Chef»

Weil sie vom theoretischen Wirtschaftsunterricht genug hatten, wollten sie das Wirtschaftsleben in der Realität testen. Deshalb haben sechs Schüler der Kantonsschule Wohlen AG ihre eigene mini-Firma gegründet. Sie stellen mit Erfolg einen faltbaren Trinkbecher aus PET her.

 

Beiträge

  • Flexcup - von der Schulbank zur eigenen Firma.

    Im Rahmen eines Projektunterrichts haben sechs Schüler der Kantonsschule Wohlen AG eine mini-Firma gegründet. Unter dem Namen Flexcup verkaufen sie einen faltbaren Trinkbecher aus PET-Kunststoff.

    Der Becher lässt sich wie ein Blatt Papier flach zusammenfalten und kann so überallhin mitgenommen werden. Bis es soweit war, mussten die Jung-Unternehmer neben der Schule aber sehr viel Zeit aufwenden und viele Nachtschichten einlegen.

    Der Aufwand hat sich aber gelohnt. Mit geschickten Marketing-Massnahmen konnten sie bis heute über 800 Becher verkaufen - für die Schüler ein beachtlicher Erfolg. Die Firma schreibt sogar schwarze Zahlen.

    Flurin Maissen

  • Korrekt Sozialbeiträge für die Putzhilfe abrechnen

    Wer eine Putzfrau beschäftigt, ohne sie bei den Sozialversicherungen anzumelden, macht sich strafbar - seit diesem Jahr schon ab dem ersten Lohnfranken.

    Um den Papierkrieg für eine korrekte Abrechnung zu verkleinern, bieten die Behörden Arbeitgebern neu das sogenannte Vereinfachte Verfahren an.Die Aufrufe in der Öffentlichkeit zeigen Erfolg: Die kantonalen Ausgleichskassen verzeichnen einen Ansturm von Arbeitgebern, die ihre Hausangestellten anmelden. Das neue Verfahren findet dabei allerdings weniger Anklang als erwartet: Viele Arbeitgeber erachten dieses offenbar als zu wenig einfach und bevorzugen die alte, ordentliche Abrechnungsart.