Kaum Antibiotika im Honig

Im Kampf gegen die Pflanzenkrankheit Feuerbrand kam dieses Jahr zum zweiten Mal Streptomycin zum Einsatz. Über die Bienen kann dieses Antibiotikum auch in den Honig gelangen. 2009 gab es aber kaum Verunreinigungen.


Feuern ohne Kamin im Trend
Immer mehr Hersteller bieten Cheminées mit Bio-Ethanol an. Die Werbung verspricht, die Design-Feuerstellen würden keinen Russ bilden und daher keinen Kamin brauchen. Wer mit Ethanol feuert, sollte jedoch einige Punkte beachten.


In der Schweiz werden jährlich bis zu zwei Millionen alte Legehenne «ausgemustert». Weil diese sich kaum mehr verwerten lassen, werden die meisten davon verbrannt. Das ist ethisch und auch finanziell fragwürdig. Nun werden sinnvollere Verwertungsarten gesucht.

 

Beiträge

  • Kaum Antibiotika im Honig

    Die Pflanzenkrankheit Feuerbrand trat 2009 deutlich weniger stark auf als letztes Jahr. Das wirkt sich auch positiv auf die Qualität des Honigs aus: Noch letztes Jahr mussten 3400 kg Honig wegen Verunreinigungen mit Antibiotika vernichtet werden, dieses Jahr waren es noch 215 kg.

    Tobias Fischer

  • Feuern ohne Kamin im Trend

    Das Prinzip ist ähnlich wie beim Rechaud. Man füllt Bio-Ethanol in einen Behälter und hat solange Feuer bis der Brennstoff aufgebraucht ist. Ganz ohne Emissionen geht das aber nicht. Für die Russbildung ist die Ethanol-Qualität entscheidend.

    Auch bei der Qualität der Feuerstellen gibt es grosse Unterschiede. Beim Kauf eines Ethanol Chemiées sollte man sich auf denen Fall vom Fachmann beraten lassen.

  • Was tun mit alten Legehennen?

    Legehennen werden meistens nach 15 Monaten «ausgemustert». So fallen in der Schweiz jährlich bis zu 2 Millionen alte Legehennen an. Verwerten kann man diese zum Beispiel noch als Suppenhühner.

    Weil das bei den Konsumenten aber immer weniger gefragt ist, wird der grösste Teil der Legehennen verbrannt oder zur Biogasgewinnung genutzt.

    Das Problem spitzt sich nächsten Frühling noch zu, weil die grossen Fleischverarbeiter «Bell» und «Micarna» keine Legehennen mehr verarbeiten. Dies würde sich nicht lohnen, so die Begründung.

    Eier-Produzenten suchen nun nach sinnvolleren Verwertungsmöglichkeiten. Suppenhühner sollen etwa zu Charcuterie-Produkten verarbeitet werden. Erste Testläufe mit Würsten und Fleischkäse seien positiv verlaufen, heisst es beim Verein «Gallo Circle».

    Matthias Schmid