Laubbläser: Weniger Lärm dank neuer Technologie

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  • Laubbläser: Weniger Lärm dank neuer Technologie

    Knarrende Laubbläser sind ein Ärgernis. Darum haben Hersteller in den letzten Jahren die Geräte stark weiterentwickelt. Hochdrehende 2-Takt Motore wurden durch leisere 4-Takter abgelöst. Noch weniger Geräusche verursachen Laubbläser der neusten Generation.

    Diese werden mit starken Akku-Batterien rein elektronisch betrieben. Das bedeutet, weniger Lärm für Anwohner und keine Abgase mehr. Die Nachteile dieser Geräte sind die begrenzte Betriebsdauer und der hohe Preis. Dennoch rüsten Schweizer Städte ihre Laubbläser-Flotte um.

    «Grün Stadt Zürich» hat in den letzten Wochen elektronisch betriebene Laubbläser getestet. «Ziel ist es, dass wir bereits diesen Herbst gut ein Dutzend Geräte einsetzen. Für die gesamte Umrüstung haben wir uns einen Zeitrahmen von zwei bis drei Jahren gesetzt», erklärt Hugo Baumann Leiter Werkstatt und Logistik «Grün Stadt Zürich» gegenüber «Espresso». Die Elektro-Laubbläser hätten die gleiche Leistungsfähigkeit wie benzinbetriebene Modelle, seien aber markant leiser und würden keine Abgase bilden. Ein weiterer Vorteil, die am Rücken getragenen Akku-Module können mit anderen Geräten wie beispielsweise Elektro-Heckenscheren kombiniert werden. Der Nachteil ist die begrenzte Betriebsdauer von 4 Stunden und der hohe Anschaffungspreis. Eine komplette Elektro-Laubbläser Ausrüstung kostet ca. 3'000.-, das ist etwa drei Mal mehr als ein benzinbetriebenes Modell.

    Krispin Zimmermann

  • Tiefere Mieten ab Dezember

    Der Referenz-Zinssatz für die Mieten in der Schweiz wird künftig nach einfachen Regeln gerundet. Damit könnten die Mietenzinsen ab 1. Dezember sinken.

    Bisher wurde der Referenz-Zinssatz aufgrund von komplizierten Regeln gerundet. Weil die Hypothekarzinsen stark gesunken sind, wurden die Mieter mit der alten Berechnungsmethode benachteiligt. Neu wird der Referenz-Zinssatz nach einfachen Regeln auf den Viertelprozentpunkt gerundet.

    Der Referenz-Zinssatz basiert seit 2008 auf dem Durchschnittszins aller Schweizer Hypotheken. Jeweils vierteljährlich wird er vom Bundesamt für Wohnungswesen bekannt gegeben.

    Nicole Roos

  • Gestrandet in Griechenland: Unfreiwillige Ferienverlängerung

    DRS 1-Moderator Thomy Scherrer ist diese Woche nicht zur Arbeit erschienen. Nicht etwa, weil er krank ist oder keine Lust hat zu arbeiten, sondern weil er in seinen Ferien vom Streik in Griechenland betroffen ist.

    Obwohl Thomy Scherrer keine direkte Schuld an den «Zwangsferien» trifft, werden die zusätzlichen Tage vom Ferien- oder Überzeitenkonto abgebucht.

    Wie Arbeitsrechtsexperte Alex Hertl vom Verband «Angestellte Schweiz» erklärt, haben Urlauber in so einer Situation Pech gehabt. Ob ein Streik, ein Vulkanausbruch oder zuviel Schnee: Wird der Urlaub aufgrund höherer Gewalt verlängert, ist der Arbeitnehmer arbeitsrechtlich gesehen selber schuld.

    Matthias Schmid