Liebe Schweiz, wo drückt der Schuh?

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  • Liebe Schweiz, wo drückt der Schuh?

    Gesundheitskosten, Jugendgewalt, aggressive Werbung - dies sind die Themen, welche die Schweiz im Jahre 2011 besonders beschäftigten. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Konsumentenforums.

    Die Konsumentenforum-Präsidentin Franziska Troesch-Schnyder stellt fest: «Die Hauptsorgen der Schweizerinnen und Schweizer sind seit Jahren dieselben, jedoch zeigt die aktuelle Befragung einen Anstieg des Besorgnisgrades.» Die Befragten mussten diverse Themengebiete auf einer Skala von 1 bis 6 benoten. Dabei erzielten gesamtschweizerisch die hohen Gesundheitskosten mit einem Höchstwert von fast 5,0 einen Spitzenwert. Knapp dahinter auf Platz 2 rangiert die zunehmende Jugendgewalt.

    Simon Thiriet

  • Zunehmende Jugendgewalt sorgt Deutschschweizer am meisten

    Die Ausschreitungen von Jugendlichen am Zürcher Central sowie die Hooligan-Problematik sorgten dafür, dass die zunehmende Jugendgewalt in der Deutschschweiz am meisten Sorge bereitet.

    Anders als gesamtschweizerisch, erzielte in der Deutschschweiz die zunehmende Jugendgewalt den höchsten Wert. Erstaunlich ist dieses Resultat, wenn man die Kriminalstatistik begutachtet. Dort ist nämlich seit zwei Jahren eine Abnahme der Jugendgewalt zu verzeichnen. Marcel Riesen, Präsident des Schweizerischen Vereins zur Jugendstrafrechtspflege, erklärt im Gespräch mit «Espresso», wie dieses Phänomen einzuordnen ist.

    Simon Thiriet

  • Neues Jahr - neue Schweizer Banknoten

    2012 erhält die Schweiz neue Banknoten. Zuerst will die Nationalbank gegen Ende Jahr die 50-er-Note ersetzen.

    Grund für die Neueinführung ist die Sicherheit: Die Schweizerische Nationalbank (SNB) will Fälschern immer einen Schritt voraus sein und mit den neuen Noten neue Sicherheitsmassstäbe setzen.

    Einzelheiten will die SNB erst kurz vor Herausgabe der neuen Noten bekannt geben. Die Bankenwelt bereitet sich jedenfalls schon so weit wie möglich auf die Umstellung vor. «Wir sind in den Startlöchern», heisst es zum Beispiel bei der Raiffeisen-Gruppe und beim Geldautomaten-Hersteller Wincor Nixdorf. Geldautomaten müssen wegen der Neueinführung nicht ersetzt, sondern nur neu programmiert werden. Aber auch das kostet pro Gerät mehrere hundert Franken.

    Tobias Fischer