Lösung gegen Übelkeit in Neigezügen

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  • Lösung gegen Übelkeit in Neigezügen

    Die Neigezüge auf dem Schweizer Bahnnetz haben einen zweifelhaften Ruf. Zwar können sie wesentlich schneller durch die Kurven fahren und kommen damit rascher an ihr Ziel. Zum Teil vertragen die Passagiere das «Kippen» des Zuges jedoch nicht, ihnen wird schlecht.

    Dank Forschern des Unispitals Zürich könnte es mit der Reiseübelkeit jedoch schon bald vorbei sein.

    Ausschlaggebend für das Auftreten der Übelkeit sei nicht der Grad der Zugsneigung, so die Erkenntnis. Vielmehr sei entscheidend, wie synchron die Zugwaggons in die Kurve liegen. Momentan neigen sich die vorderen Waggons zeitversetzt erst dann, wenn sich der Zug bereits in der Kurve befindet. Dies sei für unser Gehirn ungewohnt, als Resultat wird uns schwindlig.

    Simon Thiriet

  • Eine Katze auf Abwegen

    «Espresso»-Hörer Peter Jenni machte zu Hause eine ärgerliche Entdeckung: Die Katze seines Nachbars hatte sich über eine offene Türe in die Wohnung verirrt und demolierte teure Vorhänge und verdreckte ein Bett mit Kot.

    Der Halter der Katze will lediglich einen kleinen Teil des Schadens begleichen.

    «Grundsätzlich haftet ein Halter für den Schaden, den sein Haustier verursacht», beurteilt Rechtsexpertin Doris Slongo den Fall. «Aber: Der Halter haftet nicht, wenn er beweisen kann, dass der Schaden auch bei richtiger Haltung des Tieres entstanden wäre.» Dies sei hier der Fall, da die Katze irrtümlich in Herr Jennis Wohnung eingeschlossen worden war. Anders als Hunde liege es in der Natur der Katzen, dass diese herum strolchen und neugierig in offene Fenster einsteigen.