Meine Wohnung, meine Festung

In der Schweiz wird durchschnittlich alle 10 Minuten eingebrochen. Sicherheitstechnik für Wohnungen und Häuser verspricht Abhilfe. Oft ist der Nutzen der teuren Geräte und Anlagen jedoch beschränkt.

 

 

Bei Gebühren nichts zu lachen

Pello, von Beruf Clown und «Espresso»-Hörer aus Basel, ist vorübergehend das Lachen vergangen. Er musste auf der Post für eine Unterschrift und einen Stempel 25 Franken Gebühren bezahlen.

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  • Meine Wohnung, meine Festung

    Alarmanlagen, Schockbeleuchtung, Bewegungsmelder, biometrische Zugangskontrollen - das Angebot an Sicherheitstechnik für Wohnungen und Häuser ist enorm. Die Preise sind jedoch oft hoch - und der Nutzen nicht immer gegeben.

    Martin Boess, Geschäftsleiter der Schweizerischen Kriminalprävention, zeigt an Beispielen, dass oft auch einfache Vorkehrungen die Sicherheit verbessern. Er erklärt, welche aufwändigen Installationen zwar ins Geld gehen, Ganoven aber kaum von einem Einbruch abhalten

    Felix Münger

  • Bei Gebühren nichts zu lachen

    25 Franken für einen Stempel und eine Unterschrift: Diese musste der «Espresso»-Hörer Clown Pello aus Basel auf der Post bezahlen. Er liess am Schalter eine Kopie seines Passes als echt beglaubigen.

    Amtlich beglaubigte Kopien von Ausweisen benötigt man etwa bei der Eröffnung eines Kontos bei einer Online-Bank, bei postalisch abgewickelten Verträgen und manchmal auch, wenn man sich für eine Wohnung bewirbt.

    Für «Espresso»-Hörer Clown Pello ist die Gebühr, die er für die Dienstleistung bezahlen musste, «Wucher». Er habe lediglich eine Minute am Schalter gestanden. Die Post rechtfertigt den Tarif mit dem personellen Aufwand, den man mit der Beglaubigung habe.

    Felix Münger