Mietzins-Reduktion: Zu viel versprochen?

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  • Mietzins-Reduktion: Zu viel versprochen?

    Viele Mieterinnen und Mieter hoffen auf einen tieferen Mietzins. Denn seit Anfang Dezember gilt ein tieferer Referenz-Zinssatz von 2,5 Prozent. Und an diesen Zinssatz sind in der Schweiz die Mietzinse gekoppelt.

    Der Schweizer Mieterverband erwartet, dass die meisten Mieten gesenkt werden müssen. Der Hauseigentümerverband betont dagegen, dass ein Vermieter die Miete nur senken muss, wenn er einen überhöhten Ertrag erwirtschaftet.

    Sinken nun die Mieten oder nicht? Darüber diskutieren im Studio Monika Sommer, stv. Direktorin des Schweizerischen Hauseigentümerverbands und Anita Thanei, Präsidentin des Mieterinnen- und Mieterverbands Deutschschweiz.

    Oliver Fueter

  • Werbung: Wer sich beschwert, bezahlt

    Wer sich gegen aggressive, unfaire Werbung per Telefon, Fax oder E-Mail beschweren will, muss ab 1. Januar 2012 eine Gebühr von 50 Franken bezahlen. Mit dieser Gebühr will die zuständige Lauterkeitskommission die Zahl der Beschwerden reduzieren.

    «Wir werden von Beschwerden dermassen überhäuft, dass das Milizsystem unserer Kommission zusammenbricht», sagt der Sprecher der Lauterkeitskommission, Piero Schäfer. Die 50-Franken-Gebühr soll eine abschreckende Wirkung haben. Sie wird probehalber für ein Jahr eingeführt.

    Wie es danach weitergeht, ist laut Schäfer offen. Man prüfe auch eine Zusammenarbeit mit Konsumentenschutz-Organisationen, um die Kommmission zu entlasten.

    Tobias Fischer

  • Mehr Anstand beim Anstehen

    Wir Schweizer können gut Ski fahren und loben unsere direkte Demokratie. Sobald jedoch mehr als drei Schweizer eine Kolonne bilden müssen, bricht Chaos aus. Eine Glosse.

    Egal ob an der Kasse im Supermarkt oder am Skilift: Wir drängeln, schubsen und versuchen egoistisch, uns einen Vorsprung zu verschaffen. Dabei müsste dies nicht sein. Die Angelsächsischen Länder machen es uns vor. Dort ist Anstehen quasi Nationalsport. Dementsprechend kommt es in der Schlange vor dem Buffet nicht zu wüsten Schlägereien, sondern man bewegt sich entspannt und zivilisiert zum Ziel. Wie schön, wäre dies auch in der Schweiz der Fall.

    Simon Thiriet