Mit dem Handy Lärmdaten sammeln

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  • Mit dem Handy Lärmdaten sammeln

    Strassenlärm ist in der Schweiz die grösste Lärmquelle. Amtliche Lärmkarten geben darüber Auskuft, wo dieser Lärm in der Schweiz am stärksten ist.

    In Belgien sind Forscher nun daran, eine interaktive Lärmkarte zu entwickeln, wo sich die Bevölkerung aktiv am Sammeln von Lärmdaten beteiligen kann.

    In der Schweiz existieren amtliche Lärmkarten für Strassen-, Eisenbahn- oder Fluglärm. Doch wie sich der Lärm beispielsweise über den Tag verändert, zeigen die Karten nicht. Bei den angegebenen Dezibelwerten wird nur zwischen Tag und Nacht unterschieden.

    In Brüssel experimentieren nun Forscher mit einem neuen System der Lärmerfassung. Mit einem Computerprogramm, dass auf dem Handy gespeichert werden kann, soll die Bevölkerung den Lärm an verschieden Orten selber messen können. Die gesammelten Daten werden dann zu einer interaktiven Lärmkarte umgewandelt. Per Mausklick soll dann hörbar werden, wie es an einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit tönt.

    Nicole Roos

  • Wegen Rauch: Grillverbot auf eigenem Sitzplatz?

    «Espresso»-Hörer Dominic Fischer hat nach einem Grillfest auf seinem Gartensitzplatz von der Verwaltung ein Grillverbot zugestellt bekommen. Der Besitzer der Liegenschaft wohnt nebenan und hatte sich am Rauch gestört.

    Laut DRS-Rechtsexpertin Doris Slongo muss sich Herr Fischer nicht an das Verbot halten, solange er rücksichtsvoll grilliert und andere nicht stört.

    Ein Grillverbot für den eigenen Sitzplatz oder den Balkon müsste von Anfang an im Mietvertrag festgehalten sein. Im Nachhinein kann die Verwaltung ein solches generelles Verbot nicht mehr erlassen, ausser die Mieter stimmen einer entsprechenden Änderung des Mietvertrags zu.

    Matthias Schmid