Mobile Banking: Die Bank in der Hosentasche

Beiträge

  • Mobile Banking: Die Bank in der Hosentasche

    Kontostände abrufen, Einzahlungsscheine scannen, Zahlungen ausführen: Immer mehr Banken bieten ihren Kunden die Möglichkeit, mit dem Smartphone Bankgeschäfte zu erledigen. Experten erachten die Angebote als sicher.

    Mit der wachsenden Popularität steigt jedoch auch die Aufmerksamkeit von Hackern.

    Die Postfinance hat im Herbst den ersten Schritt gemacht. Als erster Finanzdienstleister der Schweiz hat sie ihren Kunden eine App zur Verfügung gestellt, mit der Zahlungen direkt auf dem Mobiltelefon ausgeführt werden können. Die Möglichkeit, Bankgeschäfte von unterwegs auszuführen, nutzen knapp 200'000 Kunden. In den letzten Wochen haben diverse Banken nachgezogen, darunter die Raiffeisen-Bank, die Credit Suisse und die St. Galler und die Aargauer Kantonalbank. Andere Banken wie die Thurgauer und die Zürcher Kantonalbank stehen in den Startlöchern.

    Matthias Schmid

  • Wie kommen wir zu unserem Geld?

    «Espresso»-Hörer Bernardo Egli ist Hobbymusiker und spielt in einer Band. Ein ehemaliger Bandkollege und Kassier der Band hat sich in der gemeinsamen Kasse bedient und ist mit über 5000 Franken verschwunden. Auf eine Rückzahlungsaufforderung hat er nicht reagiert.

    «Wir möchten unser Geld zurückhaben!», schreibt Bernardo Egli. «Sollen wir Anzeige bei der Polizei erstatten?» Rechtsexpertin Doris Slongo erklärt, dass die geprellten Bandkollegen mit einer Strafanzeige wegen Veruntreuung das Geld nicht so einfach wieder zu sehen bekommen. Eine Anzeige ist primär dazu da, den Schuldigen zu bestrafen.

    Matthias Schmid

  • VCS will Bahnreisen in Europa vereinfachen

    Auf einer neuen Internetseite bietet der Verkehrsclub der Schweiz (VCS) Informationen über Zugverbindungen in 70 europäische Städte. Diese lassen sich auf einer Europakarte anklicken. Darauf erscheinen Informationen dazu, wie lange die Reise dauert und wie oft man umsteigen muss.

    Zusätzlich bietet die Seite Informationen über Veloverlad und Links zu Reiseberichten und Tourismusbüros. Und auf einem Umweltrechner lässt sich die CO2-Bilanz der geplanten Bahnreise errechnen und mit derjenigen einer Auto- oder Flugreise vergleichen.

    «Espresso» hat das VCS-Angebot ausprobiert. Als erste Übersicht ist es in Ordnung. Ansonsten bietet es für die Planung einer Bahnreise jedoch keine grossen Vorteile gegenüber der Internetseite der SBB. Wünschbar wäre beispielsweise ein Ticketrechner, der für eine Bahnreise die Preise verschiedener Bahngesellschaften vergleicht. Diesen Vergleich muss man jedoch selber anstellen und sich die Informationen über Links zusammensuchen.

    Tobias Fischer / Oliver Fueter