Neue Krankenkassen-Prämien: später und definitiv

Ab sofort dürfen Krankenkassen ihre neuen Prämien erst dann bekanntgeben, wenn sie vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) genehmigt sind. Die Versicherten haben damit weniger Zeit, um sich über einen Kassenwechsel Gedanken zu machen.

Dafür können sie sich beim Entscheid auf defintive Zahlen stützen. Das BAG spricht von Transparenz, der Internet-Vergleichsdienst Comparis von einem Maulkorb für Medien und Versicherer.

 

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Berufsporträt: Die Hüttenwartin

Gegen 400 000 Gäste haben im letzten Jahr in den rund 160 Hütten des Schweizer Alpenclubs SAC übernachtet. Die Bedürfnisse der Bergsteiger und Wanderer sind vielfältig, die Arbeit als Hüttenwart  ist kräftezehrend und braucht viel Flexibilität. Um die Qualität auf den Hütten zu steigern hat der SAC eine einheitliche Ausbildung organisiert. Erfahrungen der ehemaligen Bäckerin und heutigen Hüttenwartin Katrin Müller. 

Beiträge

  • Neue Krankenkassen-Prämien: später, dafür definitiv

    Krankenversicherungen dürfen ihre neuen Prämien in Zukunft erst nach der Zustimmung durch das Bundesamt für Gesundheit bekanntgeben. Die Zeit von provisorischen Prämien und Hochrechnungen bereits im August und September ist damit vorbei.

    Versicherte können erst nach der offiziellen Bekanntgabe anfang Oktober mit dem Prämienvergleich beginnen, dafür sind die Zahlen dann verlässlich.

    Wer neben der Grund- auch die Zusatzversicherung wechseln will, muss ein besondes Augenmerk auf die Kündigungsfristen halten. Und, sagt Gesundheitsökonomin Anna Sax: Von der immer noch weit verbreiteten Meinung, Grund- und Zusatzversicherung müssten beim gleichen Unternehmen abgeschlossen sein, sollte man sich verabschieden.

    Tobias Fischer

  • Berufsporträt: Die Hüttenwartin

    Noch vor zwei Jahren war Katrin Müller aus Biberist Bäckerin und Diätköchin. Nach Praktika auf SAC-Hütten und der Ausbildung zur Hüttenwartin hat Katrin Müller im letzten Herbst die auf über 3200 Meter gelegene Hollandia-Hütte übernommen.

    Die Ansprüche der Gäste sind vielfältig und der Arbeitstag dauert auch mal 20 Stunden. Trotz harter Arbeit möchte Katrin Müller mit keiner anderen Arbeit ihren Lebensunterhalt verdienen. 

    Name:
    Katrin Müller

    Jahrgang:

    1972

    Mein Berufswunsch als Kind war:
    Bäuerin

    Das Schönste an meinem Beruf ist:  Für Gäste zu kochen und alles so zu organisieren, dass ich eine umsichtige Gastgeberin auf 3238 Meter über Meer bin.

    Tommy Daetwyler

Autor/in: Tommy Dätwyler