Neue Regelung bei der Patientenverfügung

Mit dem neuen Erwachsenenschutzrecht werden in ein paar Jahren Patientenverfügungen in der ganzen Schweiz verbindlich. Einzelne Kantone haben ihre Gesetze schon angepasst.


Mit Flugmeilen CO2 kompensieren
Seit neuem können Flugpassagiere ihre verursachten CO2-Emissionen mit Flugmeilen begleichen. Diese Rechnung geht jedoch nur für Vielflieger auf.

Verschwundenes Postpaket: Wer haftet?
Was, wenn ein abgeschicktes Paket nicht beim Empfänger ankommt? Haftet die Post dafür? Nur, wenn Sie nicht beweisen kann, dass sie das Paket ordnungsgemäss beim Empfänger abgeliefert hat, sagt Rechtsexpertin Doris Slongo.

Beiträge

  • Neue Regelung bei der Patientenverfügung

    Voraussichtlich 2013 tritt auf eidgenössischer Ebene das neue Erwachsenenschutzrecht in Kraft. Dieses regelt auch die Patientenverfügung neu. Diese werden in der ganzen Schweiz verbindlich.

    Eine Patientenverfügung regelt, wie und ob ein Patient behandelt werden soll, wenn er nicht mehr urteilsfähig ist. Bisher war kantonal unterschiedlich geregelt, wie verbindlich eine solche Verfügung sind.

    Als erster deutschschweizer Kanton hat der Kanton Zug die Vorgaben des Erwachsenenschutzrechts vollständig schon im Gesetz verankert. Seit März müssen Ärzte Patientenverfügungen auf kantonaler Ebene als verbindlich betrachten. Zudem kann in der Verfügung eine ebenso verbindliche Stellvertretung angeben werden.

    Matthias Schmid

  • Mit Flugmeilen CO2 kompensieren

    Seit zwei Jahren bieten «Swiss» und «Lufthansa» ihren Kunden die Möglichkeit an, ihre beim Fliegen entstehenden CO2-Emissionen über die Klimaschutzorganisation «myclimate» zu kompensieren. Neu ist die Kompensation statt mit Geld auch mit Flugmeilen möglich.

    Der Haken, jeder zu kompensierende Flug wird mit einer Pauschale von mindestens 7'500 Meilen belastet. Bei Kurzstreckenflüge zahlt der Kunde drauf.

    Krispin Zimmermann

  • Verschwundenes Postpaket: Wer haftet?

    «Espresso»-Hörer Michel Achermann hat bei einer Firma Ersatzteile per Post bestellt. Die Firma hat das Paket auch tatsächlich abgeschickt. Das lässt sich über die Paketnummer (Barcode) beweisen. Das Paket ist beim Empfänger aber nicht angekommen.

    Haftet die Post nun für das verschwundene Paket?

    Die Post haftet für beschädigte oder nicht angekommene Pakete mit bis zu 500 Franken. Allerdings nur dann, wenn Sie das Paket nicht ordnungsgemäss beim Adressaten abgeliefert hat.

    Sobald der Pöstler ein Paket abgeliefert hat, liest er den Barcode (Paketnummer) des Paketes ein. Dies gilt als Beleg für die korrekte Zustellung. Kann die Post diesen Beleg vorlegen, haftet sie nicht. In so einem Fall wurde die Sendung wahrscheinlich gestohlen und der Verlust bleibt beim Empfänger.

    Flurin Maissen