Nichterwerbstätige müssen höhere AHV-Beiträge bezahlen

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  • Nichterwerbstätige müssen höhere AHV-Beiträge bezahlen

    Wer nicht arbeitet, muss jedes Jahr AHV-Beiträge einzahlen, um keine Beitragslücken zu riskieren. Nun hat der Bundesrat eine neue Regelung erlassen, bei der Ehepaare schlechter gestellt sind. Betroffen sind rund 30'000 Personen.

    Um die AHV-Beiträge von Nichterwerbstätigen zu bestimmen, wird deren finanzielle Situation erhoben. Neben dem Vermögen zählen auch Renteneinkommen aus der 2. Säule dazu. Seit 2011 werden nun neu auch die AHV-Renten zum Vermögen dazugerechnet, um die AHV-Beiträge für Nichterwerbstätige zu bestimmen.

    Das ist bei Ehepaaren von Bedeutung, bei denen ein Partner bereits eine AHV-Rente bezieht und der andere nicht arbeitet, aber noch nicht pensioniert ist. Bei Ehepaaren wird nämlich das eheliche Vermögen und Einkommen zusammengezählt und dann halbiert. Eine nichterwerbstätige Frau muss nun neu auch auf der AHV-Rente ihres Mannes AHV-Beiträge für Nichterwerbstätige bezahlen. Der AHV beschert das Mehreinnahmen von 12 Millionen Franken.

    Nicole Roos

  • Einbruch im Mietshaus: Wer bezahlt die kaputte Balkontüre?

    «Espresso»-Hörer Werner Müller ist Besitzer eines Mehrfamilienhauses. Beim Einbruch in die Wohnung eines Mieters ist die Balkontüre stark beschädigt worden. Die Gebäudeversicherung und die Versicherung der Mieters haben eine Haftung abgelehnt. Zu Recht, sagt DRS-Rechtsexpertin Doris Slongo.

    Wenn der Einbrecher nicht gefunden wird und nicht zur Verantwortung gezogen werden kann, muss Herr Müller den Schaden selber bezahlen. Die obligatorische Gebäudeversicherung übernimmt lediglich Schäden, die durch Feuer und Elementarereignisse wie z.B. Hagel verursacht werden. Auch die Versicherung des Mieters muss für den Schaden nicht aufkommen.

    Matthias Schmid

  • Konsumnachrichten

    Thailand stoppt Export von Gemüse und Kräutern in die Schweiz / Bankomatbetrüger: Neue Fälle in Graubünden

    Thailand hat den Export von verschiedenen Gemüse- und Kräutersorten in die Schweiz gestoppt. Grund ist ein übermässiger Pestizideinsatz in Thailand. 

    Neue Bankomat-Betrugsfälle in der Schweiz: In Graubünden hat die Polizei an mehreren Orten manipulierte Bankomaten festgestellt. Beim Karteneinschub war eine Abdeckung montiert, mit der die Kundendaten auf dem Magnetstreifen gelesen werden konnten. Mehreren Bankomatbenützern sei Geld abgenommen worden.