Nickerchen im Zug - böses Erwachen

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  • Nickerchen im Zug - böses Erwachen

    Ein Nickerchen im Zug tut gut, es birgt aber auch Gefahren: Vor allem in Nachtzügen, die viele Leute für die Rückkehr vom Ausgang nutzen, werden Schlafende immer häufiger bestohlen. Die Kantonspolizei Zürich spricht von einer starken Zunahme solcher Fälle, die St.

    Galler Polizei von einem neuen Phänomen.

    «Wir gehen davon aus, dass sich diese Täter auf Schlafende spezialisiert haben», sagt Hanspeter Krüsi, Sprecher der Kantonspolizei St. Gallen: «Sie gehen durch die Züge und schauen, wer schläft.» Besonders einfach macht man es den Dieben, wenn man Wertgegenstände in einem Rucksack neben sich oder in einer Jacke am Haken aufbewahrt. Die Polizei empfiehlt, Portemonnaies und andere Wertgegenstände auf dem Körper zu tragen. Dass aber auch dies nicht immer vor einem Diebstahl im Schlaf schützt, zeigt ein Fall im Konsummagazin «Espresso»: Ein Reisender wickelte sich seinen Kittel mit Portemonnaie und zwei Mobiltelefonen darin um den Arm. Als er nach kurzem Schlaf wieder erwachte, war der Kittel mitsamt den Wertsachen weg.

    Tobias Fischer

  • Cablecom verärgert Kunden mit Preiserhöhung

    Vergangene Woche informierte die Cablecom zahlreiche Kunden darüber, dass die Internetgeschwindigkeit erhöht wird. Und dass der Kunde ab 1. Juli je nach Abo 4 oder 5 Franken mehr pro Monat zahlen muss.

    Eine Kündigungsmöglichkeit sucht der Kunde im Brief ebenso vergeblich wie eine Kontakttelefonnummer.

    Zahlreiche verärgerte Kunden meldeten sich daraufhin bei der «Espresso»-Redaktion und fragten, ob dieses Vorgehen rechtens ist. «Nein ist es nicht», sagt die «Espresso»-Rechtsexpertin Doris Slongo. «Wenn bei einem Vertrag die Hauptleistungen wie zum Beispiel der Preis geändert werden, dann muss der Vertrag gekündigt werden. Dabei ist die Kündigungsfrist auch von der Firma einzuhalten.»

    Nicole Roos