Orange verärgert Kunden, der Umwelt zuliebe

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  • Google Maps fürs Velo: Nicht wirklich am Ziel

    Mit dem letzten Update hat Google seine Karten (Maps) mit einer Velo-Navigationsfunktion ausgestattet. Neu hat der Benutzer nicht nur die Auswahl zwischen Auto- und Fussgänger-Modus - er kann auch die Fahrrad-Navigation nutzen.

    Dabei kann man sich Velofahren so navigieren zu lassen, wie wir es vom Autofahren her kennen, also mit gesprochenen Anweisungen vom Navigationsgerät. Im Test in Solothurn (Video auf der Übersichtsseite) zeigten sich gute Ansätze, aber auch grundsätzliche Probleme.

    Start: Top

    Der Start im Westen der Altstadt von Solothurn war vielversprechend: Maps lotste die Velofahrerin auf schnellstem Weg Richtung Hauptbahnhof. Dabei erkannte das Navi sogar, dass die Fortsetzung der Strasse derzeit durch eine Baustelle blockiert ist und lotste die Test-Velofahrerin um die Baustelle herum.

    Reto Widmer

  • Orange verärgert Kunden, der Umwelt zuliebe

    Wer bei der Telekommunikationsfirma Orange einen Vertrag hat und seine Rechnung weiterhin auf Papier zugeschickt bekommen möchte, zahlt neu mindestens 2 Franken. Kunden und Konsumentenschützer laufen gegen diese neue Regelung Sturm.

    «Neukunden werden mit immer neuen Billigangeboten geködert», enerviert sich Brigitte Mathys aus Unterseen (BE). «Die treuen Kunden jedoch veräppelt man mit solchen verdeckten Preiserhöhungen.» Nachdem sie über zehn Jahre lang Orange-Kundin war, kündigt sie nun ihr Abo, «so schnell als möglich!»

    Spricht man Orange auf die neue Gebühr (2.- für die Übersicht, 5.- für einen detaillierten Rechnungsauszug) an, wird der Umweltschutz als Grund für die höheren Kosten angegeben. «Die Kehrichtsackgebühr wurde damals auch nicht eingeführt, um Kosten zu sparen. Sondern man wollte die Kunden zum Recycling motivieren», erklärt Orange-Sprecherin Therese Wenger.

    Simon Thiriet

  • Bio-Skandal für Schweiz noch nicht ausgestanden

    Vor einem Jahr sind fast 650 Tonnen gefälschter Bio-Mais aus Italien in die Schweiz geliefert worden. Noch im Frühling gab sich die Labelorganisation Bio Suisse überzeugt, dass ihre Kontrollen dies verhindert hätten. Bio Suisse beurteilt nun die Risiken bei importierten Bio-Rohstoffen neu.

    Bei ausländischen Betrieben werde eine Risikoeinteilung gemacht, sagt Hans Ramseier, Leiter Qualitätssicherung von Bio Suisse im Konsummagazin «Espresso»: «Damit wir sehen, wo das Betrugsrisiko höher ist.» Im Verdachtsfall gebe es zusätzliche unangekündigte Kontrollen und die Buchhaltung werde geprüft. Meldungen über verdächtige Lieferanten und Produzenten werden von Bio Suisse neu systematisch erfasst und bearbeitet.

    Oliver Fueter