PCB-verseuchter Fisch in Schweizer Gewässern

Im Kanton Aargau sollen keine selbst gefangenen Aale und Barben gegessen werden. Sie seien stark mit dem krebserregenden Stoff polychlorierte Byphenyle (PCB) belastet.

Die Empfehlung gilt vor allem für Kinder und stillende Mütter. Vor kurzem hatten schon die Kantone Fribourg, Basel Landschaft und Jura vor selbst gefangenen Fischen gewarnt.

 

Lehrvertrag: Zurücktreten ohne Konsequenzen?

Die Tochter von «Espresso»-Hörerin Christa Müller schliesst diesen Sommer die obligatorische Schulzeit ab. Für die Zeit nachher hat sie einen Lehrvertrag. Nun hat sie gleichzeitig auch die Mittelschulprüfung bestanden. Laut Rechtsexpertin Doris Slongo kann sie ohne Konsequenzen vom Lehrvertrag zurücktreten.

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  • PCB-verseuchter Fisch in Schweizer Flüssen und Seen

    Im Kanton Aargau sollen keine selbst gefangenen Aale und Barben gegessen werden. Sie seien stark mit dem krebserregenden Stoff polychlorierte Byphenyle (PCB) belastet. Die Empfehlung gilt vor allem für Kinder und stillende Mütter.

    Vor kurzem hatten schon die Kantone Fribourg, Basel Landschaft und Jura gewarnt. Für gewisse Flussabschnitte wurden sogar Fangverbote erlassen. Im Kanton Tessin sind vor allem Agonen aus dem Lago Maggiore betroffen.


    Mögliche Beschwerden nach einer PCB-Vergiftung sind eine Schwächung des Immunsystems oder schwere Leberschädigungen.

    Dass PCB ein Problem ist, zeigt auch ein Workshop zu diesem dioxinähnlichen Gift, welcher in diesen Tagen mit internationalen Fachleuten im schwedischen Visby stattfindet.

    Christine Schulthess

  • Lehrvertrag: Zurücktreten ohne Konsequenzen?

    Die Tochter von «Espresso»-Hörerin Christa Müller aus St. Gallen hat sich Ende letzten Jahres für diesen Sommer eine Lehrstelle ergattert. In der Zwischenzeit hat sie jedoch auch die Aufnahmeprüfung für die Mittelschule bestanden.

    Sie würde nun gerne statt der Lehre die Mittelschule absolvieren. Frau Müller fragt sich, ob die Tochter einfach so vom Lehrvertrag zurücktreten kann.

    Das kann sie, sagt DRS-Rechtsexpertin Doris Slongo. Theoretisch müsste sie zwar dem Arbeitgeber Schadenersatz bezahlen für die Arbeit, die sie nun nicht verrichtet. Teilt die Tochter dem Arbeitgeber den Entscheid früh genug mit, dürfte dieser jedoch ohne Probleme einen neuen Lehrling oder eine neue Lehrtochter finden.

    Matthias Schmid