Phishing-Mail verspricht Steuerrückvergütung

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  • Phishing-Mail verspricht Steuerrückvergütung

    Das Betrüger-Mail ist getarnt als Mail der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) in Bern. Es verspricht eine Steuerrückerstattung von 254.07 Franken. Die eigenössische Steuerverwaltung warnt ausdrücklich vor diesem Mail.

    Klickt man auf den Link, landet man auf einem Formular mit dem Logo der eigenössischen Steuerverwaltung, bei dem man seine Personalien, sein Konto, die Kreditkartennummer und die Kartenprüfziffer angeben soll. Dieses sieht täuschend echt aus.

    Die eigenössische Steuerverwaltung verwende jedoch nie E-Mails um Forderungen gegenüber Steuerpflichtigen geltend zu machen, sagt Beat Furrer, Leiter Kommunikation. «Wir wenden uns nur per Brief an die Steuerpflichtigen und erwähnen immer eine Dossiernummer.» Vertrauliche Informationen würden zudem nie per E-Mail abgefragt.

    Nicole Roos

  • Feuerbrand: Neue Apfelsorte lässt auf sich warten

    Die beliebteste Apfelsorte in der Schweiz ist Gala. Über eine halbe Million Tonnen dieser Äpfel werden jährlich produziert und konsumiert. Das grosse Problem: Gala-Äpfel sind wie andere Sorten sehr anfällig auf Feuerbrand.

    Forscher versuchen deshalb schon länger, eine neue, robustere Sorte zu kreieren.

    Die neue Sorte soll dem Gala-Apfel ähnlich sein: Eine schöne Farbe muss sie haben, knackig soll sie sein und lange haltbar. Markus Kellerhans, Apfelzüchter der Forschungsanstalt Agroscope in Wädenswil (ZH): «Wir haben schon einige Sorten in der Pipeline. Bis eine davon auf den Markt gebracht werden kann, dauert es aber noch ein paar Jahre.»

    Muriel Jeisy

  • Einkaufen rund um die Uhr?

    Immer wieder kommt es in der Schweiz zu Forderungen nach liberalisierten Ladenöffnungszeiten. Die Befürworter finden es unfair, dass momentan z.B. Tankstellen am Sonntag geöffnet haben dürfen, Warenhäuser aber nicht. Gegner möchten den Sonntag für die Familie und das Sozialleben freihalten.

    «Espresso» fragt bei Direktbetroffenen nach.

    Am Sonntagnachmittag sind die Läden im Bahnhof SBB in Basel gut gefüllt. In den Einkaufskörben landen Pralinés, Bücher oder Kleider. Beim Personal ist der Sonntag als Arbeitstag unterschiedlich beliebt. «Am Sonntag habe ich sowieso nichts vor, da bin ich froh, wenn ich arbeiten kann», meint eine Studentin. Gleich gegenüber arbeitet eine Verkäuferin im Kleiderladen und ist weniger erfreut. «Ich würde sonntags gerne ausschlafen oder mich mit meinen Freundinnen treffen.»

    Simon Thiriet